Wer, wie, was grüne Smoothies? Die häufigsten Fragen von mir beantwortet

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Grüne Smoothies sind der Hammer, so viel vorweg.

Ich will dir aber erstmal etwas über mich verraten…

Ich bin eigentlich immer so ein Obst und Gemüse-Muffel gewesen.

Salat war auch echt nie so richtig mein Ding.

Als Beilage zu den normalen Mahlzeiten gab es zwar immer Gemüse aber sonst war da bei mir nicht viel los.

Seitdem ich (fast) täglich einen grünen Smoothie trinke hat sich das komplett geändert.

Was mir am Smoothie am besten gefällt ist, dass es so unglaublich einfach wird sich gesund zu Ernähren und wie schnell es geht.

Wenn ich mir überlege, ich müsste das ganze Obst, das ich in gemixter Form als Smoothie zu mir nehme, auf einmal so essen.

Oh je…

Frühstück würde sicher 45 Minuten dauern bis das alles weggemümmelt ist.

Was ist ein grüner Smoothie

Ein grüner Smoothie ist ein fein püriertes Getränk.

Eigentlich sollte man eher von einer Mahlzeit sprechen, denn es sind so viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe in einem grünen Smoothie, dass du ohne weiteres eine ganze Mahlzeit damit ersetzen kannst.

Ein grüner Smoothie besteht dabei immer aus gleichen Teilen reifem Obst und grünen Blättern. Dazu kommt dann nach belieben Wasser oder eine andere Flüssigkeit.

Das Obst wird 4mit Schale und falls du es magst auch mit Kernen und Kerngehäuse in deinem Smoothie Mixer gemixt.

Das reife Obst sorgt für den leckeren süßen Geschmack und das Blattgrün für die tolle Farbe.

Der Name Smoothie kommt übrigens von dem englischen Wort „smooth“ und bezieht sich auf die gewünscht Konsistenz.

Diesen Effekt bekommst du durch das Mixen, aber es geht nicht nur um die Konsistenz, denn der grüne Smoothie gibt dir so viel Power, du wirst dich fühlen wie Superman.

Warum ist der grüne Smoothie so gesund?

Also, dass Obst gesund ist brauch ich dir wohl nicht erklären.

Das wurde ja nun schon tausendfach in unzähligen Studien bestätigt und bewiesen.

Das besondere am grünen Smoothie ist das Blattgrün und hier wird es echt spannend.

Das Grünzeug, da wird mir unser Superheld Mr. Green sicher sofort zustimmen, ist einfach phänomenal.

Pflanzengrün ist das Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte.

Kein anderes Obst oder Gemüse kann da mithalten.

Ein grüner Smoothie ist also vollgestopft mit Vitaminen, Spurenelementen und allen anderen Nährstoffen die dein Körper braucht um seine täglichen Aufgaben zu bewältigen.

Dazu gehört die Bildung von Blut, die Funktion von Muskeln und Nerven außerdem regulieren sie den Wasserhaushalt und noch vieles mehr.

Alle diese Nährstoffe nennt man Mikronährstoffe.

Es gibt auch Makronährstoffe wie z.B. Kohlenhydrate, Lipide oder auch Proteine aber darum soll es hier jetzt nicht gehen.

Wie du siehst ist ein grüner Smoothie deswegen so gesund, weil er dich schnell und einfach mit allen Mikronährstoffen versorgt, die dein Körper braucht.

Hier nochmal ein kurzer Überblick für dich warum du grüne Smoothies trinken solltest:

  • Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen
  • Sie sind leicht verdaulich (wenn du langsam trinkst)
  • Mehr wichtige Ballsatstoffe als Säfte
  • Richtig zubereitet schmecken sie eigentlich jedem
  • Sie sind reich an Chlorophyll
  • Sie lassen sich super schnell herstellen
  • Regulieren den Säurehaushalt

Noch kurz ein Wort zu dem Chlorophyll.

Der grüne Farbstoff der Pflanzen, der ein wichtiger Bestandteil der Photosynthese ist hält auch für uns Menschen einiges an positiver Wirkung parat.

Chlorophyll hilft dabei neue Zellen aufzubauen, es unterstützt die Entgiftung, fördert die Regeneration von Strahlenschäden, es unterstützt die Wundheilung, hilft dabei das Blut zu reinigen und noch so einiges mehr.


Bei all dem Lob für das Grünzeug wollen wir aber nicht das Obst vergessen.

Hier ein paar Beispiele was alles in unserem Obst steckt.

Bananen enthalten nicht nur viel Kalium und Magnesium, sondern sie stabilisieren den Herzmuskel, wirken blutdrucksenkend, regulieren den Wasserhaushalt und wirken Stimmungsaufhellend.

Brombeeren sind voll mit Vitamin C, Karotin und Pektin. Dazu können sie bei Beschwerden im Bereich des Halses oder Kehlkopfes helfen, auch gegen Husten können sie helfen. Damit aber noch nicht genug, Brombeeren schützen die Schleimhäute in Magen und Darm, helfen gegen Durchfall und Hämorriden und sind blutreinigend.

Mangos sind voll mit Vitamin A, C, Calcium und Eisen. Sie stärken die Sehkraft und den Kreislauf.

Äpfel enthalten alles mögliche an Vitaminen und Mineralien. Außerdem regulieren Äpfel die Verdauung, senken den Cholesterinspiegel, helfen gegen Übersäuerung, beugen Karies vor und helfen gegen Entzündungen.

Ich könnte ewig so weiter machen, aber ich bin mir sicher du hast verstanden worauf ich hinaus will.

Einfach jede Komponente eines grünenen Smoothies ist super für dich und deine Gesundheit. Meine große Liste aller Smoothie-Zutaten kannst du hier finden.

Wie macht man einen grünen Smoothie?

Ganz einfach, mit einem Mixer.

Während du die ersten Frucht-Smoothies noch mit einem Pürierstab herstellen kannst, solltest du spätestens jetzt auf einen Mixer umsteigen.

Ich will dir auch verraten warum.

Erstens kann es sein, dass dein Mixstab einfach nicht genug Power hat um einen grünen Smoothie so cremig zu pürieren, dass er seinem Namen gerecht wird.

Ich hab schon schlecht gemixte und schlecht pürierte Smoothies getrunken und ganz ehrlich, wenn die noch faserig sind schmecken sie einfach nicht.

Desto schlechter das Mixergebnis, desto schlechter ist auch der Geschmack.

Okey, schlechter Geschmack ist ein bisschen übertrieben aber glaub mir der Geschmack verbessert sich mit einem guten Mixer deutlich.

Außerdem dauert es ewig mit einem Pürierstab zu versuchen einen „smoothen“ Smoothie zu zaubern.

Es hört sich vielleicht doof an, aber grüne Smoothies machst du am besten mit einem Hochleistungs-Mixer.

Ist halt so.

Die Dinger kosten schnell mal mehrere hundert Euro aber ich hab über die Zeit so einige Mixer im Einsatz gehabt und an das Ergebnis, das ein hochwertiger Mixer liefert, kommt nichts ran.

Ein anderer Vorteil der großen teuren Mixer mit hoher Leistung ist, dass sie die Zellulose aufbrechen können. Als Zellulose bezeichnet man die Fasern der Pflanze und diese Fasern umschließen einen erheblichen Anteil der wichtigen Nährstoffe.

Günstige Mixer schaffen es einfach nicht diese Fasern aufzubrechen und so wandert eine ganze Menge der tollen Nährstoffe durch deinen Körper ohne aufgenommen zu werden.

Du brauchst also superheldenmäßige Power um das volle Potenzial der grünen Smoothies nutzbar zu machen. Es gibt aber trotzdem so einige Mixer für Einsteiger, die gut geeignet sind und nicht gleich mehrere hundert Euro kosten.

Ansonsten ist es super einfach einen grünen Smoothie zu machen. Reifes Obst, frisches Wasser und saftiges Blattgrün zu gleichen Teilen in den Mixer und ab dafür.

Die Mixdauer hängt von deinem Gerät ab.

  • Hochleistungsmixer ca. 60 Sekunden
  • Haushaltsmixer ca. 2 – 3 Minuten
  • Billigmixer etwa bis er sich wegen Überhitzung abschaltet
  • Pürierstab… geht gar nicht

Versteh mich nicht falsch, ich will dir nicht vorschreiben wie du deinen Smoothie herzustellen hast aber die beste und effektivste Methode ist mit einem guten Mixer.

Was für einen Mixer brauch ich für grüne Smoothies?

Im Grunde gibt es kein richtig oder falsch bei der Wahl des Mixers.

Was du allerdings nicht probieren solltest ist grüne Smoothies mit einem Mixstab herzustellen, das wird nix.

Ich persönlich habe mit einem einfachen Küchenmixer angefangen und der hat mir über eine lange Zeit morgens meine grünen Smoothies gemixt.

Damit will ich sagen, du musst nicht gleich einen Hochleistungsmixer anschaffen.

Kannst du aber.

Für den Anfang reicht ein Küchenmixer mit mindestens 750 Watt und etwa 20.000 Umdrehungen aber auch aus.

Brauch ich überhaupt einen Hochleistungsmixer?

Ob du ihn brauchst kann ich nicht sagen aber du wirst über kurz oder lang einen haben wollen.

Das eine ist mal Fakt, nur ein Mixer mit richtig viel Leistung bekommt die Pflanzenfasern zuverlässig klein und stellt damit sicher, dass du so viel wie nur irgend möglich an Vitalstoffen aufnehmen kannst.

Ein anderer wichtiger Faktor ist die Zeit.

Nimmt man es mal genau, sind Küchenmixer nicht dafür gedacht Pflanzenfasern zu zerkleinern.

Sie können es zwar aber es dauert sehr lange und kostet damit viel Energie.

Außerdem besteht die Gefahr, dass der Mixer heiß läuft und kaputt geht.

Noch dazu kann die entstehende Hitze dem Smoothie schaden und erste Nährstoffe zerstören.

Über kurz oder lang ist es einfach so, dass im Grunde jeder, der mit dem Smoothiefieber infiziert wurde einen Hochleistungsmixer anschaffen will.

Diese Mixer sind zwar teuer, dafür liefern sie aber auch das beste Ergebnis und haben eine deutlich höhere Lebensdauer.

3 einfache grüne Smoothies für Einsteiger

Ich persönlich hab es am Anfang ganz ruhig angehen lassen und nicht gleich die wildesten Kombinationen ausprobiert.

Bis heute sind einige dieser einfachen Einsteiger-Rezepte immer noch unter meinen Favoriten, wenn es um grüne Smoothies geht und diese Rezepte will ich dir gerne verraten.

Bananen-Apfel-Kopfsalat-Smoothie

2 Äpfel
1 große Banane
1 große Hand voll Kopfsalat
Ca. 150 ml Wasser

Reicht für etwa 2 Gläser.

Apfel und Banane sind meine absoluten Standardfrüchte. Es gibt sie das ganze Jahr in jedem Supermarkt zu kaufen und sie halten sich auch eine Zeit lang falls du nicht alles sofort verbrauchen kannst ober möchtest. Außerdem sind sie leicht zu dosieren.

Dazu gibt es als grüne Komponente Kopfsalat. Kopfsalat ist super, wenn du das erste Mal einen grünen Smoothie versuchst, er hat nicht so viel Eigengeschmack geht aber auch nicht ganz unter.

Birnen-Mango-Feldsalat-Smoothie (mit Petersilie)

2 Birnen
2 Mangos
1 große Hand voll Feldsalat
2 Stängel Petersilie (falls du dich schon traust)
150 – 200 ml Wasser

Ergibt etwa 2 große Gläser.

Birne und Mango ist eine meiner Lieblings-Kombinationen und das zusammen mit dem bereits etwas kräftigeren Geschmack des Feldsalats gibt dir einen tollen Eindruck wo die Reise mit den grünen Smoothies hin geht.

Falls du dich traust, kannst du einen kleinen Bund Petersilie mit rein werfen. Mango und Petersilie sind zusammen eine Wucht.

Bananen-Beeren-Babyspinat-Smoothie

1 große Banane
1 kleine Tasse voll Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren…)
1 große Hand voll Babyspinat
Etwa 150 ml Wasser

Ergibt etwa 2 mittlere Gläser.

Reife Bananen also Grundlage gehen immer und dazu gibt es in dieser Variante leckere Beeren. Es ist nicht wichtig was für Beeren du nimmst.

Übrigens, tiefgefrorenes Obst ist oft besser als sein Ruf, schau also ruhig mal was du in der Tiefkühltruhe deines Supermarktes so an Beeren finden kannst.

Spinat als Grünzeug ist ein totaler No-Bainer, so gesund wie das Zeug ist kommt man da nicht dran vorbei.

Falls die Mengenangaben nicht ganz deinen Geschmack treffen, kein Ding.

Mach deine grünen Smoothies so wie du denkst, denn schmecken muss er am Ende ja dir.

Gerade am Anfang kann es gut sein, wenn du mehr Früchte in den Smoothie wirfst als Salat oder anderes Blattgrün. Wenn du dich an den Geschmack gewöhnt hast ist es einfach die Menge an Blattgrün zu steigern.

Noch mehr Rezepte für Smoothies und grüne Smoothies findest du natürlich auf meiner Seite.

Kann man mit grünen Smoothies abnehmen?

Ja, Abnehmen mit grünen Smoothies klappt super.

Im Grunde tauscht du einfach eine Mahlzeit, im Idealfall das Frühstück, durch den grünen Smoothies aus.

Du solltest aber darauf achten dich trotzdem einmal am Tag satt zu essen und genug Smoothie zu dir zu nehmen, wenn er als Mahlzeitersatz fungieren soll.

Erfahrungsgemäß liegt die richtige Menge bei etwa 0,8 bis 1 Liter Smoothie.

Wenn du täglich grünen Smoothie trinkst egal ob zum Abnehmen oder einfach weil es gesund ist, achte unbedingt darauf das Grünzeug zu variieren.

Der Grund dafür ist schnell erklärt.

Um nicht auszusterben produziert jede Pflanze einen speziellen Giftstoff der bei übermäßiger Aufnahme schädlich wird.

Das beste Beispiel ist hier der Spinat, der viel Oxalsäure enthält.

Trinkst du jetzt nur Smoothies mit Spinat, kann die Oxalsäure auf lange Sicht deinen Nieren schaden.

Die Abwechslung machts!

In meinem Smoothie sind noch Fasern, was soll ich machen?

Die Pflanzenfasern zu mixen ist harte Arbeit für dein Küchengerät und leider sind die meisten Küchenmixer nicht richtig dazu in der Lage mit den Fasern fertig zu werden.

Das Resultat ist dann ein faseriger grüner Smoothie der leider nicht sonderlich gut schmeckt.

Es geht dabei aber nicht nur um den Geschmack, sondern auch darum, dass ein ungeeigneter Mixer die Zellulose nicht aufbrechen kann.

Wird die Zellulose nicht richtig aufgebrochen gehen deinem Körper viele der guten Nährstoffe durch die Lappen.

Manchmal hilft es schon eine Zeit lang länger zu mixen, vorausgesetzt dein Mixer hält das aus.

Wie oft und wie viel grünen Smoothie soll ich trinken?

Du wirst niemanden finden der dir sagt so und so viel grünen Smoothie am Tag musst du trinken.

Es kommt dabei ganz auf dich an.

Ein paar Richtwerte kann ich dir trotzdem mit auf den Weg geben.

Das volle Potenzial der grünen Smoothies entfaltet sich bei etwa einem Liter pro Tag, das ist kein Witz.

Ein Liter von dem grünen Powersaft entspricht allerdings auch einer kompletten Mahlzeit.

Wenn du also vorhast dich langfristig auf die tägliche Menge von einem Liter grünem Smoothie einzupegeln, dann kannst du eine andere Mahlzeit dafür ausfallen lassen.

Geh es am Anfang aber etwas ruhiger an. Alle paar Tage ein Glas, dann immer ein bisschen mehr Smoothie…

So kannst du keinen Körper daran gewöhnen.

Später ist es dann kein Problem täglich grüne Smoothies zu trinken, aber achte darauf immer wechselnde Zutaten zu nutzen.

Das beste Beispiel dafür, warum das so wichtig ist, ist der Spinat.

Für Anfänger ist der Spinat super, weil er so mild ist und kaum Eigengeschmack hat.

Auf Dauer kann Spinat dann aber tatsächlich schädlich werden, denn er enthält viel Oxalsäure. Die kann sich bei langfristigem Konsum negativ auf die Nieren auswirken.

Wechsel also immer schön durch, was die grünen Blattgemüse angeht, dann kann nichts schief gehen.

Wann und wie soll ich meinen grünen Smoothie trinken?

Am besten ist es, ihn morgens auf nüchternen Magen zu trinken und dann auch einige Zeit bis zur nächsten Mahlzeit vergehen zu lassen.

Im Grunde ist es aber egal, der Darm kann die Nährstoffe zu jeder Tageszeit absorbieren.

Wichtig ist nur, dass du versuchst den Smoothie alleine zu trinken.

Damit meine ich natürlich nicht alleine im Keller, sondern nicht direkt vor oder nach einer anderen Mahlzeit.

Trinkst du deinen grünen Smoothie z.B direkt nach einer großen Mahlzeit kann es dir passieren, dass die Früchte im Verdauungstrakt aufgehalten werden und zu gären beginnen.

Die Folge sind, wenn du Pech hast, üble Verdauungsstörungen.

Trink deinen grünen Smoothie am besten alleine für sich am Morgen auf nüchternen Magen…

Wichtig ist auch wie du deinen grünen Smoothie trinkst.

Auf Ex ist hier nämlich genau das Falsche.

Ein paar Minuten solltest du dir auf jeden Fall nehmen und deinen grünen Smoothie gut durchkauen.

Durchkauen???

Damit meine ich ihn im Mund schwenken, damit er mit Speichel in Verbindung kommt und nicht richtig kauen.

Die Verdauung beginnt nämlich bereits im Mund.

Das Kauen oder auch Schwenken im Mund hilft dir dabei den Smoothie besser zu verdauen.

Kleine gut eingespeichelte Schlucke sind also die beste Methode deinen grünen Smoothie zu dir zu nehmen.

Das waren die wichtigsten Informationen zum Thema grüne Smoothies von mir.

Falls du Fragen hast, kein Problem, schreib mir einfach einen Kommentar.