Mixer Test: Die besten Standmixer und Hochleistungsmixer

Gute Smoothies bekommst du nur mit einem guten Mixer und gute Mixer findest du nur durch ausprobieren und testen oder natürlich mit einem Mixer Test.

Ich hab am Anfang auch gedacht: Naja, so groß kann der Unterschied ja nicht sein, zwischen einem normalen Standmixer und einem Hochleistungsmixer…

Der Unterschied ist tatsächlich sehr groß, versprochen.

Damit du jetzt nicht selber anfangen musst, dir Standmixer zu bestellen um zu testen welcher der beste Smoothie Mixer ist, habe ich meine Erfahrungen mit verschiedenen Geräten und Empfehlungen für dich zusammengetragen.

Zusätzlich habe ich noch das halbe Internet auf den Kopf gestellt und nach großen Magazinen und Seiten gesucht, die einen unabhänigen Standmixer Test durchgeführt haben.

Das Resulatat sind fünf Empfehlungen unter anderem Testsieger, persönliche Empfehlungen aber auch gute Geräte für Einsteiger.

Hinweis: Bei mir geht es zwar hauptsächlich um das Zubereiten von Smoothies aber mit einem Mixer kann man natürlich noch vieles mehr zubereiten z.B. Babynahrung, Pesto, Suppen, Coktails und je nach Modell auch Nussmus oder sogar Teig und Mehl.

Die besten Standmixer & Hochleistungsmixer

Gerade hochwertige Standmixer sind eine echt Investition bei der man sich als Käufer logischerweise absichern möchte.

So ein Standmixer Test ist da eine sehr gute Anlaufstation.

Die folgenden Modelle haben in den Tests verschiedener Seiten und Magazine gut abgeschnitten (teilweise sogar mehrfach) oder sind als Testsieger aus dem Vergleich hervorgegangen.

Zusätzlich finden sich unter den gezeigten Geräten auch Mixer, die ich selber schon einige Zeit mein Eigen nennen darf und uneingeschränkt empfehlen kann..

Mixer Empfehlung Information zum Gerät
Philips HR2195/08* Perfekt für Einsteiger
WMF Kult Pro Multifunktionsmixer* Testsieger bei Haus & Garten Test
Braun JB 5160* „Gut“ bei Stiftung Warentest
Bianco Primo* Meine Empfehlung
Vitamix TNC 5200* Großartiger Hochleistungsmixer

Es gibt natürlich noch unzählige weitere hochwertige und gute Mixer auf dem Markt aber die gezeigten Geräte, sind meine Favoriten.

Standmixer

Standmixer
Einfache Michshakes und fruchtige Smoothies, kein Problem mit einem guten Standmixer.

Was ist wichtig an einem Standmixer?

Das ist die Frage der Fragen.

Und sie ist auch verständlich, immerhin bekommst du auf praktisch allen Seiten zum Thema Smoothies und grüne Smoothies zu lesen, dass du dir einen Mixer für mehrere hundert Euro anschaffen musst um ein gutes Mixergebnis zu bekommen und das gilt nicht nur für Smoothies.

Ich sag es dir wie es ist, für einfache Smoothies oder Shakes die aus Früchten und Milch oder Joghurt bestehen brauchst du keinen Hochleistungsmixer. Hier reicht ein einfacher Standmixer mit etwa 20.000 Umdrehungen die Minute.

Viel weniger als 20.000 U/Min sollten es dann aber auch nicht sein, sonst kannst du selbst bei weichen Früchten mit einem stückigen Ergebniss rechnen.

Die besten Hochleistungsmixer mit Umdrehungszahlen zwischen 27.000 U/Min und bis zu 38.000 U/Min solltest du ab dem Punkt in Erwägung ziehen, an dem du anfängst das erste Blattgrün in deinen Smoothie zu mixen oder du besonders scharf auf andere Zusatzoptionen dieser Mixer bist.

Die extrem hohen Drehzahlen haben einfach zu viele Vorteile und das gilt natürlich besonders für grüne Smoothies.

Unabhängig davon ob du auf der Suche nach einem einfachen Einsteigermixer oder einem Hochleistungsmixer bist, solltest du auf einige Dinge achten und dazu gehören:

  • Messer
  • Motor
  • Lautstärke
  • Reinigung
  • Programme
  • Behälter
  • Garantie

Werfen wir also einen Blick auf die einzelnen Punkte.

Übrigens, falls dir ein Mixer einfach zu groß und klobig ist, dann könnte ein Smoothie Maker eine echte Alternative sein, denn da wird der Smoothie oder Shake gleich im Becher gemixt.

Die Messer

Unabhängig von der Qualität des Mixers dürfte dir ziemlich flott auffallen, dass die Klingen meistens aus Edelstahl sind.

Das Problem dabei ist, dass Edelstahl nicht gleich Edelstahl ist und die Qualität des verwendeten Materials sehr unterschiedlich sein kann.

Wie z.B. auch Küchenmesser sollten die Klingen des Mixers sehr Schnitthaltig sein d.h. sie sind sehr scharf und bleiben es auch über eine lange Zeit.

Ich persönlich bin ein großer Freund von einem Wellenschliff bei den Mixermessern.

Ein Wellenschliff bietet eine höhere Schnittfläche und der Mixer muss nicht unnötig lange laufen.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei den Klingen ist die Korrosionsbeständigkeit.

Bei günstigen Mixern kann es dir passieren, dass sich bereits nach kürzester Zeit Metallmoleküle aus den Klingen lösen und das ist beim besten Willen nicht gesund, egal wie klein die Menge ist.

Außerdem geht der Mixer entsprechend schnell kaputt, wenn er erst mal angefangen hat zu rosten.

Ich hab schon günstige Mixer erlebt, die nach nicht mal 5 Wochen den Geist aufgegeben haben und wenn du dann alle paar Wochen einen neuen Mixer anschaffen musst, dann hast du auf jeden Fall an der falschen Stelle gespart.

Ein letzter Punkt zu den Klingen von hochwertigeren Mixern ist, dass du sie in den meisten Fällen ausbauen und nachschärfen kannst.

Bei günstigen Mixern bleibt oft nur ein neues Gerät zu kaufen.

Bonustipp: Achte auf die Anordnung der Messer. Gerade angeordnete Klingen können dafür sorgen, dass Rest am Boden des Mixers verkleben. Eine blütenförmige Anordnung der Messer ist deutlich besser.

Der Motor

Jetzt kommt die Power ins Spiel!

Auf der Suche nach einem passenden Standmixer wirst du auf 2 Angaben treffen, die die Leistungsfähigkeit des Motors beschreibt. Zum einen ist das die Leistung in Watt und/oder die Anzahl der Umdrehungen pro Minute.

Einfach nur nach bloßen Zahlen Ausschau halten verrät dir aber leider noch nicht, ob der Motor in dem Mixer auch etwas taugt.

Auch hier gibt es übrigens deutliche Unterschiede zwischen günstigen Mixern und Hochleistungsmixern. Günstige Mixer verwenden in der Regel Gleitlager, während in den hochwertigen Modellen Wälzlager zu finden sind.

Grundsätzlich sind Wälzlager die bessere Variante, da sie auf Kugellagern laufen.

Warum das so ist?

Ein Motor der auf einem Kugellager läuft, kann die investierte Energie deutlich besser umsetzen und höhere Drehzahlen erzeugen.

Es kommt also auf die Zahl der Umdrehungen an und nicht unbedingt auf die Kraft des Motors in Watt.

Das ist übrigens auch der Grund, warum bei vielen „billig“ Mixern mit der Power des Motors angegeben wird anstatt die erzielte Zahl der Umdrehungen zu Minute zu verraten.

Viel Kraft alleine reicht aber auch nicht unbedingt, denn kräftiges Arbeiten auch bei niedrigen Drehzahlen ist wichtig und das schaffen meist nur die Hochleistungsmixer.

Die Lautstärke

Es ist nicht besonders einfach heraus zu finden wie laut ein Mixer tatsächlich ist.

Der eine oder andere Standmixer Test führt es als Kriterium auf aber, für die meisten wird die Lautstärke auch nicht wirklich interessant sein.

Wenn du aber z.B. am Morgen vor deiner Familie, deinen Kindern oder deinem Partner aufstehst und dann erst mal den Mixer anschmeißt der die Lautstärke einer Flugzeugturbine hat.

Also, ich kann mir bessere Arten vorstellen geweckt zu werden…

In so einem Fall ist die Lautstärke des Gerätes natürlich nicht ganz unwichtig.

Die Reinigung

Ein nicht ganz unwichtiger Punkt bei der Auswahl eines Mixers ist, wie schwierig oder einfach es ist ihn zu reinigen.

Wenn du deinen Mixer nicht richtig sauber machen kannst, dann hast du 2 große Probleme.

Zum einen können Reste die im Mixer hängen zu Korrosion führen und das verkürzt die Lebenszeit deines Mixers.

Leider bekommt man nicht immer Ersatzteile für alle Geräte und so kann es schnell passieren, dass du innerhalb kürzester Zeit einen neuen Mixer anschaffen musst.

Das zweite und viel größere Problem ist, dass sich schnell Keime bilden können, wenn du deinen Mixer nicht ordentlich sauber bekommst.

Tipp: Achte unbedingt auf Kundenmeinungen bevor du dir einen Mixer kaufst. Tauchen besonders viele Meinungen auf die darauf hinweisen, dass der Mixer schlecht zu reinigen ist, dann lass lieber die Finger davon.

Programme und Geschwindigkeitskontrolle

Ich persönlich lege viel Wert auf eine stufenlose Geschwindigkeitskontrolle bei meinen Mixern.

Der Grund dafür ist einfach, Mixer können je nach Geschwindigkeit unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Das beste Beispiel ist gefrorenes Obst, hier brauchst du relativ niedrige Umdrehungszahlen.

Übrigens ist langes Mixen bei hohen Drehzahlen auch nicht besonders gut für den Smoothie und oft auch nicht für den Mixer.

Mixt du mit einer zu hohen Messergeschwindigkeit kann es leicht passieren, dass deine Früchte und dein Gemüse oxidieren. Diese, wenn auch nur leichte Oxidation hat einen leichten Verlust an Vitaminen und Ballaststoffen zur Folge.

Ich hab auch ein paar Wochen gebraucht bis ich mich mit meinen Mixer angefreundet hatte, also kein Stress.

Wenn ich z.B. einen grünen Smoothie mache, dann mixe ich zuerst die Flüssigkeit und das Blattgrün kurz auf niedriger Geschwindigkeit bis eine feine Konsistenz entstanden ist und erst dann werf ich die restlichen Zutaten dazu um dann in kurzen Schüben mit hoher Umdrehungszahl zu mixen.

Mit meinem Hochleistungsmixer sind solche Zwischenschritte natürlich nicht mehr notwendig.

Der Behälter

Beim Behälter des Mixers musst du im Grunde nur auf 2 Dinge achten.

Es sollte genug Platz sein, falls du größere Mengen mixen willst.

Noch wichtiger ist aber das Material aus dem der Behälter hergestellt wurde.

Ich bevorzuge eigentlich Glasbehälter, allerdings hat mein aktueller Mixer einen Behälter aus BPA-freiem Plastik und das geht auch super.

Bisphenol A oder auch kurz BPA ist ein Grundstoff der zur Herstellung von Kunststoffen genutzt wird. BPA ist in vielen Alltagsgegenständen enthalten gilt aber dennoch als gesundheitsschädlich.

Es wird viel darüber diskutiert, wie hoch die Menge BPA sein muss um tatsächlich Folgen für die Gesundheit zu haben.

Ich hab mir einem Mixer mit einem Behälter aus BPA-freiem Kunststoff gekauft und muss mir so über diesen Blödsinn keine Sorgen machen.

Außerdem gibt es praktisch keine Hochleistungsmixer mit Glasbehälter, weil die Gefahr, dass das Glas durch die Vibration springt zu hoch ist.

Die Garantie

Ein guter Standmixer oder sogar ein Hochleistungsmixer ist eine gute Investition in deine Gesundheit aber leider auch eine hohe finanzielle Investition.

Deswegen ist es besonders wichtig, dass du einen Blick auf die Garantieleistungen des Herstellers wirfst, darauf wird bei dem meisten Mixer Tests ürigens nicht geachet.

Der Durchschnitt liegt bei 12 Monaten, es gibt aber auch Hersteller die gar keine Garantie haben, einige haben 24 Monate und es gibt sogar Hersteller, die eine lebenslange Garantie aussprechen.

Desto länger die Garantie, desto länger ist auch der Schutz für deine Investition gewährleistet.

Ich finde das ist kein unwesentlicher Punkt, deswegen wollte ich ihn zumindest kurz erwähnt haben.

Der Preis

Oft ist der Preis das K.O. Kriterium für oder gegen einen Mixer.

Die besten Mixer für grüne Smoothies kosten viel Geld, das ist kein Geheimnis. Du solltest bei der Auswahl trotzdem darauf achten dem Preis nicht zu viel Bedeutung beizumessen.

Wie bereits gesagt, ist der Mixer eine Investition in deine Gesundheit und wenn du an der falschen Stelle 100 Euro sparst und der Mixer dafür kurz nach Ende der Garantiezeit kaputt geht, dann zahlst du schnell doppelt.

Als Faustregel für den Preis gilt in etwa folgendes: Willst du einen einfachen Mixer um einfache fruchtige Smoothies oder Milchshakes zu mixen, dann reicht ein Standmixer um die 100 Euro sicher aus.

Wenn du allerdings in die Welt der grünen Smoothies eintauchen willst, Rohkostrezepte ausprobieren willst oder sogar Mehl herstellen willst, dann sind Hochleistungsmixer ab 300 Euro aufwärts die richtige Preisklasse.

Standmixer für Einsteiger

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hatte sich irgendwann herumgesprochen, dass ich auf den diesen „neuen Trend“ mit den grünen Smoothies aufgesprungen bin und ich hätte nie erwartet wie groß das Interesse an diesem Thema ist.

Spätestens dann, wenn es um die Mixer ging und ich anfing von Hochleistungsmixern um die 700 Euro zu schwärmen haben die meisten ganz schön dicke Backen gemacht.

Wer gibt den bitte 700 Euro für einen Mixer aus?

Ich kann die Frage total verstehen.

Irgendwann habe ich dann angefangen sie mit einer einfachen Rechnung zu beantworten.

Ein 700 Euro Mixer mit 5 Jahren Garantie kostet dich am Tag 3 Cent.

Ist dir deine Gesundheit 3 Cent täglich wert?

Schon klar, es will trotzdem nicht jeder sofort einen teuren Hochleistungsmixer kaufen und deswegen hier nochmal zwei der am Anfang des Artikels empfohlenen Geräte.

Der Philips HR2195/08* wie auch der WMF Kult Pro Multifunktionsmixer* sind preislich als Einsteigermodelle geeignet und bringen trotzdem genug Leistung mit, um sich nicht verstecken zu müssen.

Hochleistungsmixer

hochleistungsmixer
Um die Pflanzenfasern im grünen Smoothie aufzusprengen braucht es einen Hochleistungsmixer.

Sie sind die leistungsstärken Standmixer die vor keiner Zutat zurückschrecken, die Hochleistungsmixer.

Aber ist es überhaupt notwendig so ein teures Gerät anzuschaffen, wenn es doch auch Mixer für 100 Euro gibt?

Genau dieser Frage will ich mich jetzt widmen.

Ich will die Vorteile und Nachteile der Hochleistungsmixer erklären und zeigen, wann so ein Gerät für dich in Frage kommen kann und was die wichtigsten Unterschiede zum einfachen Standmixer sind.

Was genau ist eigentlich ein Hochleistungsmixer?

Die Hochleistungsmixer, und das lässt der Name schon erahnen, sind die stärksten Standmixer, die du für Geld bekommen kannst.

Die meisten dieser Geräte haben mehr als 1000 Watt Leistung und bewegen ihre Messer in der Regel mit mehr als 28.000 Umdrehungen in der Minute.

Auch Drehzahlen von 32.000 oder mehr sind keine Seltenheit und einige Mixer sind so stark, dass ihre Leistung in PS, also Pferdestärken, angegeben wird.

Ich persönlich bezeichne sie immer gerne als Flugzeugtriebwerke und wenn du mal einen Hochleistungsmixer auf voller Leistung erlegt hast, dann weißt du sicher was ich damit meine.

Was die Smoothies betrifft, so cremige Konsistenz wie mit den Hochleistungsmixern bekommst du mit keinem anderen Gerät.

Das gilt für Smoothies aus Früchten aber natürlich auch für die grünen Smoothies.

Der große Unterschied zum einfachen Standmixer

Ein einfacher Standmixer für 100 Euro macht doch auch nichts anderes?

Das ist für viele das vermeintlich absolute Argument gegen einen Hochleistungsmixer.

Ich kann es dir nur so sagen, wie es ist.

Küchenmixer sind nicht für den täglichen Einsatz geeignet bzw. ausgelegt.

Noch weniger sind sie dazu geeignet, Blattfasern wie sie in grünen Smoothies enthalten sind, zu zerkleinern.

Das ist für diese Geräte einfach zu viel.

Ich sage damit nicht, dass es nicht möglich ist einen tollen grünen Smoothie mit einem einfachen Standmixer zu mixen aber das wird nicht lange gut gehen.

Der Motor ist auf diese hohen Belastungen nicht ausgelegt.

Das hängt auch damit zusammen, dass ein einfacher Standmixer deutlich länger laufen muss.

Die Konsistenz, die ein Hochleistungsmixer in einer Minute erreicht, dafür braucht ein normaler Mixer etwa 3 Minuten.

Bei täglichem gebrauch endet das meisten damit, dass der einfache Standmixer schnell den Geist aufgibt, der Motor durchbrennt oder sonst irgendwas.

Kurz um, Hochleistungsmixer sind in Sachen Verarbeitung, Qualität und Leistung deutlich überlegen und deswegen auch entsprechend teurer.

Bedenkt man dann noch die hohe Lebensdauer dieser Mixer…

Ich denke, du hast verstanden was ich damit sagen will.

Für wen eignet sich so ein Mixer?

Das ist die Preisfrage.

Denn falls du dir nur mal alle zwei Wochen einen kleinen Smoothie aus ein bisschen Obst, Milch oder Joghurt machst, dann brauchst du sicher keinen Hochleistungsmixer.

Wenn du neben gelegentlichen Smoothies auch mal einen Dip oder eine Suppe mit dem Mixer herstellen willst, aber grüne Smoothies nicht so dein Fall sind, dann ist ein einfacher Standmixer wahrscheinlich die beste Wahl.

Willst du täglich grüne Smoothies trinken, Mandelmus und andere Rezepte aus der Rohkost-Küche ausprobieren und vielleicht sogar mal Mehl mahlen, dann solltest du auf jeden Fall zu einem Hochleistungsmixer greifen.

Und falls du jetzt immer noch denkst, naja die sind ja aber so teuer, lohnt sich das überhaupt, dann lass mich dir kurz etwas vorrechnen.

Nehmen wir mal an, du kaufst dir einen Hochleistungsmixer (Modell ist egal) für 800 Euro.

Jetzt benutzt du diesen Mixer die nächsten 5 Jahre täglich um leckere Smoothies und andere Köstlichkeiten herzustellen.

5 Jahre haben insgesamt 1825 Tage.

Wenn du jetzt den Kaufpreis, also die 800 Euro mit dieser Zeit dividierst, dann siehst du, dass du nur etwa 40 Cent pro Tag für deine Gesundheit ausgibst.

Mir ist schon klar, dass die Zutaten ja auch gekauft werden müssen aber alles in allem finde ich 40 Cent pro Tag für die eigene Gesundheit nicht so besonders viel.

Oder was meinst du?

Lohnt sich ein Hochleistungsmixer?

Wenn du mich fragst und ich kann hier natürlich nur von mir und meinem Umfeld sprechen. Lautet die Antwort ganz klar ja.

Ich hab auch mit einfachen Küchenmixern angefangen, um dann erst mal den Schritt zu einem Mittelklasse-Hochleistungsmixer (dem Bianco Primo) zu machen bevor ich dann noch eine Schippe drauf gelegt habe.

Ich habe es bisher nicht bereut und eigentlich kenne ich auch niemanden, der die Anschaffung eines guten Hochleistungsmixers bereut hat.

Selbst die, die ihn dann irgendwann nicht mehr so regelmäßig genutzt haben bereuen den Kauf nicht.

Und ganz ehrlich, falls du merkst, dass deine anfängliche Euphorie verflogen ist und das Teil nur noch im Schrank steht…

Gebrauchte Hochleistungsmixer erzielen immer noch gute Preise und lassen sich über das Internet recht problemlos verkaufen.

Darauf solltest du achten

Hochleistungsmixer sind keine kleine Anschaffung und deswegen ist es natürlich gut, wenn man nicht die Katze im Sack kauft.

Ich will dir einen kurzen Überblick darüber geben, worauf du achten solltest oder kannst, wenn du so ein Gerät kaufen willst.

Der Motor

Der Hochleistungsmixer definiert sich über seine Leistung und deswegen sollte hier auf jeden Fall alles stimmen.

Angaben über die Drehzahlen beziehen sich fast ausschließlich auf den Mixer im Leerlauf ohne Inhalt.

Viel wichtiger ist die abgegebene Leistung bei gefülltem Behälter.

Behälter und Messer

Dass es nicht nur auf die maximale Drehzahl ankommt, zeigt die Firma Vitamix.

Wenn es um Hochleistungsmixer geht, dann geht es auch immer um den Platzhirschen einfach nicht drum herum.

Das spannende ist allerdings, dass die Mixer von Vitamix nicht unbedingt die höchsten Drehzahlen haben.

Im Vergleich haben sie oft sogar deutlich niedrigere Drehzahlen, erreichen aber trotzdem die besseren Ergebnisse.

Das kommt durch die patentierten Messer und den speziellen Behälter.

Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, die Messer verarbeiten durch ihre Form und das Zusammenspiel mit dem Mixer das Mixgut einfach hervorragend.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht auch andere sehr gute Hochleistungsmixer gibt aber Vitamix ist immer einen Blick wert.

Warum Hochleistungsmixer keine Glasbehälter haben

Beim mixen mit einem Hochleistungsmixer entstehen unwahrscheinliche Kräfte und ein starrer Glasbehälter kann diese Kräfte nicht kompensieren.

Das mögliche Resultat wäre ein geplatzter Glasbehälter und dieses Sicherheitsrisiko möchte einfach niemand gerne eingehen.

Deutlich stoßfester und weniger empfindlich auf einwirkende Kräfte sind BPA-freien Kunststoffbehälter aus Tritan.

Sie kommen eigentlich bei fast allen Hochleistungsmixern zum Einsatz und haben alle guten Eigenschaften die auch ein Glasbehälter hat.

Sind dafür aber um einiges leichter.

Sind Hochleistungsmixer besser für die Nähstoffe?

Eines der meist genutzten Verkaufsargumente für Hochleistungsmixer ist der Vorteil für die Gesundheit und das Mehr an freigegebenen Nährstoffen.

Werden wirklich mehr Nährstoffe durch einen Hochleistungsmixer freigeben?

Die Antwort ist ganz klar: Ja und Nein.

Am besten lässt es sich am Beispiel der grünen Smoothies erklären.

Die tollen Nährstoffe an die wir ran wollen, sitzen genauso wie das Chlorophyll in den Fasern der Blätter.

Desto besser diese gemixt und aufgebrochen werden, desto leichter sind sie für unsere Körper zugänglich.

Ein Haushaltsmixer liefert im Vergleich oft ein schlechteres Mixergebnis als ein Hochleistungsmixer, also kann es vorkommen, dass unverarbeitete Faserteile im Smoothie zurück bleiben.

Die darin enthaltenen Nährstoffe können dann nicht vom Körper aufgenommen werden.

Mehr Nährstoffe werden aber nicht freigesetzt.

Um es also noch einmal zusammenzufassen: Es werden zwar nicht mehr Nährstoffe durch einen Hochleistungsmixer frei aber die Verfügbarkeit wird verbessert.

Die wirklichen Vorteile der Hochleistungsmixer liegen aber eher bei der besseren und schnelleren Verarbeitung, der Qualität der Bauteile und der Lebensdauer der Geräte.

Die häufigsten Fragen zu Stand- und Hochleistungsmixern

Hier nocheinmal ganz kurz die wichtigsten und häufigsten Fragen zum Thema Standmixer und Hochleistungsmixer.

Brauche ich einen Hochleistungsmixer für grüne Smoothies?

Die Antwort ist ganz klar Jein.

Für die ersten Versuche brauchst du sicherlich keinen Hochleistungsmixer.

Trotzdem ist es so, dass nur ein Mixer mit entsprechender Leistung alle Nährstoffe aus den Pflanzenfasern herausbekommt. Ein normaler Küchenmixer schafft es zwar auch irgendwie das Blattgrün zu zerkleinern aber er wurde für diese harte Arbeit nicht konzipiert. Im Gegensatz zu einem Hochleistungsmixer braucht der Küchenmixer echt lange und das kann mehrere Konsequenzen haben.

Er kann warm werden und so sich selbst und dem Smoothie schaden. Im grünen Smoothie werden durch die Wärme erste wichtige Nährstoffe zerstört und durch den häufigen Gebrauch verkürzt sich die Lebensdauer deines Küchenmixers enorm.

Ein weiteres Problem ist, dass ein Küchenmixer zwar die ersten einfachen Rezepte herstellen kann aber experimentieren fällt mit diesen Geräten komplett aus. Sie schaffen es einfach nicht z.B. klebrige Zutaten oder Wildkräuter zu zerkleinern.

Mein Rat ist heute eigentlich immer der gleiche: Wenn du merkst, dass dir grüne Smoothies gut tun, schmecken und du weiterhin welche mixen willst, dann schaff dir einen Hochleistungsmixer an.

Über kurz oder lang steht jeder der grüne Smoothie trinken will vor der Entscheidung für oder gegen einen Hochleistungsmixer und 3 Mal darfst du raten wie die meisten sich entscheiden…

Warum und wann sind Hochleistungsmixer besser?

Sie werden durch ihre Leistung und durch die verbauten Materialien besonders.

Ein hochwertiges Gerät, das dafür gebaut ist, jeden Tag kraftvoll und zuverlässig harte Arbeit zu verrichten kostet einfach sein Geld und so kommt der hohe Preis zustande.

Das betrifft hauptsächlich den Motor und den Messerblock, denn diese beiden Bauteile sorgen dafür, dass der Mixer jede Zutat zuverlässig mixen kann.

Wie zuverlässig diese Geräte sind, kannst du ganz oft an der Garantie sehen. Garantieleistungen von bis zu 5 Jahren oder in einigen Fällen sogar lebenslange Garantie sind keine Seltenheit.

Genau das macht die Hochleistungsmixer neben ihrer Power so besonders.

Was kann man mit einem Hochleistungsmixer machen?

Tatsächlich kannst du mit einem Hochleistungsmixer deutlich mehr machen als nur deine grünen Smoothies mixen und genau das ist ja auch das spannende.

Du kannst Sojamilch, Mandelmilch, Suppen, Teige und alles was die Rohkostküche hergibt herstellen.

Du kannst in kürzester Zeit leckere, frische Suppen und Soßen herstellen und den Fertigsoßen damit Lebewohl sagen.

Einige der Hochleistungsmixer können innerhalb kürzester Zeit frische Eis herstellen. Besonders im Sommer ist das doch der Oberhammer.

Du sieht, du einiges mit diesen Geräten anstellen.

Mein Fazit

Ich habe mit einem ganz normalen Küchenmixer angefangen meine ersten Smoothies und grünen Smoothies zu mixen und es hat gut geklappt.

Der Unterschied zwischen einem Küchenmixer und einem Hochleistungsmixer ist trotzdem nicht zu leugnen und bisher ist noch jeder Smoothie-Trinker, den ich kenne, irgendwann bei einem teureren aber auch deutlich hochwertigerem Mixer gelandet.

Für den täglichen Gebrauch und die Qualität der Smoothies ist es eigentlich zwingend notwendig einen Hochleistungsmixer zu besitzen. Ohne so ein Gerät verschenkst du einfach zu viel Geschmack und zu viele wichtige Nährstoffe. Außerdem bietet ein Mixer mit passender Leistung die Möglichkeit viele andere Rezepte aus der Rohkostküche zu probieren.

Das war es von mir, ich hoffe sehr du hast deinen neuen Mixer gefunden und mein Ratgeber hat dir gefallen.

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