Smoothies kaufen: Wichtige Gründe, warum das keine gute Idee ist

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Ist es eine Alternative Smoothies und grüne Smoothies im Supermakrt zu kaufen?

Klar, es geht schnell den Mixer anzuwerfen aber kaufen geht halt noch schneller.

Smoothies und vor allem grüne Smoothies sind im Trend und das wissen natürlich auch die Hersteller.

Gegen die Gesundheitsversprechen der Supermarkt-Smoothies stehen jede Menge Tests die deutlich zeigen, warum gekaufte Smoothies eben keine Alternative zu frischen selbstgemixten Smoothies sind.

Um die wichtigsten Gründe soll es jetzt gehen.

Übrigens, es gibt natürlich auch ein paar Gründe, die für die gekauften Smoothies sprechen (dazu später mehr).

Was steck wirklich im Smoothie?

Bleiben wir einfach mal bei den grüne Smoothies.

Sie sind so gesund, weil die ganzen Früchte mit allen Bestandteilen verarbeitet werden.

In deinem Glas landen alle Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelement, Pflanzenstoffe und auch die wichtigen Ballaststoffe.

Bei den gekauften grünen Smoothies ist das leider nicht so.

Oft werden nicht die ganzen Früchte verarbeitet.

Auf diese Weise gehen schon bei der Herstellung die ersten wichtigen Inhaltsstoffe verloren.

Ein weiteres Problem ist, dass durch die Konkurrenz im Supermarkt besonders exotische Mischungen her müssen.

Leider sind die, auf den Flaschen beworbenen Superfoods und exotischen Früchte nur zu kleinsten Teilen enthalten.

Gerade so viel, dass man damit werben kann, ohne den Preis in die Höhe treiben zu müssen.

So hat fitforfun z.B. getestet, dass ein Mango-Maracuja Smoothie zu über 70% aus Äpfeln besteht.

In einem anderen Beispiel bestand ein Erdbeer-Bananen Bananen Smoothie ebenfalls hauptsächlich aus Apfel.

Damit aber noch nicht genug, denn der Smoothie aus dem Supermarkt hat oft einen viel zu hohen Flüssigkeitsanteil.

Sie werden als gesunde Durstlöscher verkauft und genau da fängt das Problem an.

Ein selbstgemachter grüner Smoothie aus z.B. frischen Äpfeln, Bananen, knallgrünem Spinat und einem Schluck guten Wasser, ist eine vollwertige Mahlzeit.

Ein grüner Smoothie ist kein Durstlöscher für zwischendurch.

Das gilt natürlich auch für Smoothies die nur aus Früchten sind.

Genau genommen ist der Smoothie nicht mal ein Getränk.

Damit die Smoothies aus dem Supermarkt besser konsumiert werden können, ist oft jede Menge Wasser oder Fruchtsaft enthalten.

In einigen Fällen sogar mehr als die Hälfte.

Bezeichnet wird das Ganze dann trotzdem noch als Smoothie, obwohl es in meinen Augen dann nur noch eine Mogelpackung ist.

Wenn du vorher prüfen möchtest was wirklich drin ist, dann hilft nur ein Blick auf die Zutaten.

Die Auflistung erfolgt nämlich nicht zufällig, sondern nach der enthaltenen Menge.

Was zuerst kommt ist auch am meisten enthalten.

Bei einigen Produkten sind sogar Prozente angegeben.

Nimm dir ruhig mal die Zeit und schau selbst wie viel und vor allem welches Obst wirklich in dem Smoothie enthalten ist.

Wann du den Smoothie zurück ins Regal stellen solltest

Es gibt so einige Zutaten, die haben in einem Smoothie einfach nichts verloren.

Sollte eine oder gleich mehrere dieser Zutaten enthalten sein, solltest du auf den Kauf verzichten.

An erster Stelle steht Zucker.

Wenn du frische selbstgemachte Smoothies aus reifem Obst kennst, dann weißt du, dass da kein zusätzlicher Zucker mehr rein muss.

Und falls ein Smoothie mal nicht süß genug geworden ist, dann kannst du mit Rosinen oder getrockneten Datteln nachhelfen.

Aber nie mit Zucker.

Ein grüner Smoothie wird durch Zucker zu einer absoluten Kalorienbombe und die Verdaulichkeit leidet auch gleich mit.

Hinweise auf Direktsäfte, Fruchtsaftkonzentrate oder natürlich die üblichen Emulgatoren sollten ebenfalls ein Warnsignal für dich sein.

Andere wichtige Gründe grüne Smoothies lieber selbst zu machen

Wie bereits in den beiden Beispielen weiter oben gezeigt dienen oft Äpfel als Grundlage für die Supermarkt-Smoothies.

Äpfel sind einfach nicht so teuer wie anderes Obst und deswegen werden sie als Hauptbestandteil genutzt.

Meist wird das auf der Verpackung anders dargestellt bzw. einfach nicht erwähnt.

Mit Äpfeln lässt sich leider nicht so gut Kasse machen wie z.B. Goji oder Aronia.

Dabei sind Äpfel alleine eigentlich schon ein Superfood.

Ebenfalls bestehen die fertigen Smoothies viel zu selten aus Gemüse.

Meist ist einfach keins drin.

Dabei enthält gerade Gemüse viele wichtige Inhaltsstoffe und hat dabei nochmal deutlich weniger weniger Kalorien als Obst.

Ein Punkt der in die Frage, was überhaupt noch drin steckt, rein spielt ist, dass die Smoothies pasteurisiert werden um länger haltbar zu sein.

Dabei werden die Zutaten auf 100 Grad erhitzt.

Es gibt aber eine Menge Vitamine die durch diese Hitzeeinwirkung vernichtet werden z.B. B1, B5, C, D, E oder auch Folsäure.

Mehr dazu gibt es auch bei Stiftung Warentest zu lesen, denn die haben 27 Smoothies unter die Lupe genommen.

Wenn du selber mixt, dann geht nichts verloren und noch viel besser, du hast die volle Kontrolle darüber was rein kommt.

Es ist auch nicht alles schlecht

Als Durstlöscher für zwischen durch kannst du die Smoothies aus dem Supermarkt natürlich trotzdem nutzen.

Auch wenn bei der Herstellung jede Menge Vitamine und Inhaltsstoffe vernichtet werden, ein paar sind auf jeden Fall noch drin.

Für viele Interessierte sind die gekauften Smoothies aus dem Supermarkt auch erst mal ein einfacher Einstieg in die Welt der gesunden Ernährung.

Besser als eine Flasche Limo ist so ein Teil dann eben trotzdem.

Solange kein zusätzlicher Zucker drin ist, versteht sich.

Wenn es dir aber wirklich wichtig ist, die gesundheitlichen Effekte der Smoothies und grünen Smoothies nutzen zu können, dann bleibt dir das eine: Mixer kaufen und selber mixen.

Das ist eben das tolle an Smoothies…

Es dauert keine 5 Minuten einen zu machen und das beinhaltet der Vorbereitung, das Mixen und auch das anschließende Saubermachen.

Abgefüllt in einer Glasflasche kannst du ihn sogar mitnehmen und dann gibt es eigentlich gar keinen Grund mehr zu kaufen, denn am Ende sind die gekauften Smoothies keine echte Alternative zu den Selbstgemachten.