Saft selber pressen: Eine Alternative zu Smoothies

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Ein leckerer frischer Saft zum Frühstück bereitet dich auf den Tag vor.

Er versorgt dich mit Energie und stärkt deinen Vitamin-Haushalt.

Doch gekaufte Fruchtsäfte beinhalten oft einen hohen Zuckergehalt, während wichtige Inhaltsstoffe in der Produktion verloren gehen.

Einen frisch gepressten Saft kümmern diese Probleme nur wenig.

Der herkömmliche Saft

Säfte, die du in Märkten so wunderbar aufgereiht betrachten kannst, müssen vor allem eine Eigenschaft aufweisen können.

Die Haltbarkeit.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden sie in hoch technologischen Saftproduktionszentren aufwendig bearbeitet.

Zucker bildet hier einen der wichtigsten Faktoren, der zugesetzt wird, um die Haltbarkeit drastisch zu verlängern.

Zudem müssen Säfte hoch erhitzt werden, um lästige Mikroorganismen abzuschütteln.

Die hohe Erhitzung macht aber nicht nur diesen zu schaffen, sondern auch wichtigen und vitaminreichen aber temperaturempfindlichen Inhaltsstoffen, die du eigentlich gerne in deinem Saft behalten möchtest.

Vorteil selbst gepresster Saft

Wenn du deinen Saft unmittelbar verzehren möchstest, kannst du auf all diese Haltbarkeitsprozeduren verzichten.

Früchte enthalten sowieso schon Unmengen an Fruchtzucker.

Jedes Zusetzen von weiterem Raffinade Zucker wäre daher unnötig und ungesund.

Zudem bietet selbst gepresster Saft den Vorteil, dass du weißt woher deine Zutaten stammen.

Biologischer oder regionaler Anbau, ausgefallenes oder tropisches, Fruchtsaft oder Gemüsesaft?

Kein Problem.

Du hast es in der Hand und kannst ganz nach deinen Vorlieben auswählen.

Hast du gar einen eigenen Garten, kannst du dich vom Frühling bis zum Herbst auf frische und unterschiedliche Früchte freuen.

Von der Himbeere bis zum Apfel oder der Birne. Das vorhandene Obst will schließlich verarbeitet werden.

Aber meine kostbare Zeit

Ja, du lebst in hektischen Zeiten.

Der schnelle Griff in das Saftregal während des Wocheneinkaufs scheint auf dem ersten Blick eine sehr einfache und komfortable Lösung zu sein.

Doch mal abgesehen von den oben genannten Nachteilen der Regalsäfte, ist dein selbst gepresster Saft gar nicht so weit entfernt wie du vielleicht denkst.

Natürlich benötigt jeder selbst zubereitete Saft eine kurze Vorbereitungszeit.

Doch nach der Schnibbelei stehen dir viele Helfer zur Verfügung, die deinen Saft zubereiten während du unter der Dusche stehst.

Zudem wird es dir dein Körper danken, wenn du ihn nicht täglich mit Zucker und Ballaststoffen zuschüttest.

Der frische Saft kann sogar zu einem Ritual werden, einem Ruhepol im täglichen Ablauf.

Und in Gesellschaft presst es sich gleich doppelt gut.

Du musst nicht immer alles auf die Zeitwaage legen.

Etwas Entschleunigung im Alltag und der bewusste Umgang mit Lebensmitteln können einen perfekten Gegenpol bilden.

So gibt dir nicht nur der Saft die Energie, die du benötigst, sondern auch der komplette Vorgang der Zubereitung.

Ich kenne sogar Leute, für die hat das Zubereien von Saft oder von einem Smoothie fast schon meditative Wirkung.

Das brauchst du zum Saft pressen

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Saft wurde schon hergestellt, bevor es überhaupt Elektrizität gegeben hat.

Diese Varianten beinhalten alle pure Muskelkraft und etwas Zeit.

Je nach Struktur der Früchte kannst du sie mit einem Sieb oder einer Presse bearbeiten.

Bei Früchten oder Gemüse mit einer starken Zellstruktur funktioniert das weniger.

Ein Beispiel dafür wären grüne Säfte.

Hier bleibt nur der Weg des Erhitzens (so kurz wie möglich, so lang wie nötig), um diese zu zerstören, damit das Fruchtwasser freigegeben wird.

Anschließend kannst du sie, wie oben beschrieben, weiterverarbeiten.

Aber mal ehrlich, kein Mensch presst heute noch von Hand.

Zu unserem Glück kommt seit ein paar Jahren Strom aus der Steckdose, vorausgesetzt deine Rechnung wurde gezahlt, weswegen du zeit- und kraftsparende Alternativen nutzen kannst.

Nun gibt es verschiedene Helfer, die dir den perfekten Saft zubereiten können.

Wenn du eher Smoothies verzehren magst, reicht ein haushaltsüblicher Mixer bzw. für grüne Smoothies sollte es ein Hochleistungsmixer sein.

Für die Saftzubereitung kannst du auf Saftpressen oder Zentrifugen zurückgreifen, die deinen Saft schonend zubereiten und das Maximum herausholen.

Kaltentsaften oder Dampfentsaften

Die Kochtopfvariante gehört zum Dampfensaftungsverfahren.

Sie ist vor allem empfehlenswert, wenn du Saft in großen Mengen herstellen möchtest, um Beispielweise deinen Apfelvorrat zu verarbeiten.

Durch die Erhitzung wird er haltbarer.

Es bleibt aber nicht aus, dass in diesem Verfahren ein paar hitzeempfindliche Inhaltsstoffe verloren gehen.

Doch auch hier gibt es Maschinen, die den aufwendigen Part übernehmen und sowohl erhitzen als auch pressen.

So kann der heiße Saft unmittelbar in Flaschen abgefüllt werden.

Für den gelegentlichen frischen Saft morgens ist dieses Verfahren allerdings unnötig.

Du kannst dich nach Kaltentsaftern umschauen.

Eine schonende Variante bilden hier die Saftpressen.

Eine Mischung aus Schneiden, Pressen und Walzen holt hier das Maximum aus deinen Früchten heraus und presst dir ohne großen Aufwand deinen Energiespender.

Die Zentrifuge ist etwas lauter.

Sie schleudert das Obst und Gemüse, wie eine Waschmaschine deine Klamotten.

Der gleiche Effekt tritt ein.

Die Lebensmittel werden ausgewrungen und der Saft gesammelt.

Zentrifugen vertragen größere Stückchen zur Verarbeitung und sparen so ein bisschen Zeit.

Frischer Saft auf dem Frühstückstisch

Du siehst, ein selbst gepresster Saft muss nicht unbedingt viel Arbeit bedeuten.

Die lieben Helfer auf dem Markt übernehmen gerne die anstrengenden Arbeiten, während du gemütlich Brötchen holst.

Zudem bietet er einen reichhaltigen Mix aus Vitaminen und Nährstoffen, die dir handelsübliche Säfte in der Form nicht bieten können.

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Ein frisch gepresster Saft aber entfaltet sein volles und unbehandeltes Aroma und lässt dich mit einem unvergleichlichen Geschmackserlebnis in den Tag starten.