Kleine Mixer für Smoothies, Pesto, Nussmuss und Co.

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Kleine Küche, wenig Platz, du weißt nicht ob Smoothie dein Ding sind und willst nicht gleich einen teuren Mixer kaufen.

Es gibt so viele Gründe, warum ein kleiner Mixer bzw. ein Mini-Mixer eine gute Alternative zu einen großen Standmixer sein kann.

Dazu kommt, dass du oft direkt in den Bechern mixt und die dann auch gleich mitnehmen kannst.

In diesem Artikel erzähle ich dir, was ich von diesen Mini Standmixern halte, wofür sie sich besonders gut eignen und wofür vielleicht auch nicht.

Außerdem habe ich natürlich ein paar empfehlenswerte Modelle mit dabei.

Mini-Mixer vs. Standmixer

Wenn man es ganz genau nimmt, dann sind die Mini-Mixer nichts anderes als die normalen Standmixer die fast jeder kennt.

Mit dem entscheidenden Vorteil, dass sie deutlich kleiner sind.

Was den Einsatz dieser kleinen Mixer angeht stehen sie den großen meist in nichts nach.

Shakes, Fruchtsmoothies und einfache grüne Smoothie kannst du genauso gut wie Dips und alles andere herstellen.

Den größten Unterschied macht der Mixbehälter.

Während bei den normalen Küchenmixern ein großer Behälter aus BPA-freiem Kunststoff oder Glas zum Einsatz kommt.

Wird bei den Mini-Mixern direkt im Becher gemixt.

Dazu wird der Becher mit den Früchten oder dem anderen Mixgut befüllt und statt dem Deckel kommt einfach der Messerblock oben drauf.

Dann wird kopfüber gemixt um dann die Messer gegen einen Deckel getauscht.

Das hat logischerweise ein paar Vorteile.

Du kannst z.B. deutlich kleinere Mengen zubereiten, deinen Smoothie gleich mitnehmen um ihn unterwegs zu trinken und einen anderen Vorteil gibt es noch…

Die Messer sind nicht tief im Behälter versteckt und so super einfach abzuspülen.

Dafür sind Mini-Mixer oft nicht mit den stärksten Motoren bedacht und die billigen Modelle leiden sehr schnell, wenn sie täglich zum Einsatz kommen.

Wobei auch das nicht immer stimmt, es gibt auch einige kleine Mixer die fast so viel Power wie ein ausgewachsener Hochleistungsmixer haben.

Eigentlich stehen sie den Großen also in nichts nach, sind aber platzsparender.

Und oft auch günstiger.

Auch ein wichtiger Grund, der für diese Mixer spricht.

Es will ja nicht jeder, der nur mal probieren will, wie das mit den Smoothies so ist einen 800 Euro Mixer anschaffen.

Nicht nur für Single-Haushalte

Mini-Mixer werden immer gerne als Produkte für Singlehaushalte verkauft, aber ich finde sie auch für Haushalte mit mehreren Personen nicht unpraktisch.

Stell dir mal vor alle in deiner Familie sind irgendwann mit dem Smoothiefieber infiziert aber alle haben einen anderen Geschmack.

Der eine mag keine Erdbeeren, der nächste keine grünen Smoothies, einer trinkt lieber morgens und der andere nimmt seinen Smoothie mit zur Schule oder in die Arbeit.

Mit einem Minimixer bei dem direkt im Becher gemixt wird ist das alles kein Ding.

Jeder kann sich seinen Smoothie selber zusammenstellen.

Durch die kleinen Mengen die gemixt werden bleibt auch nicht viel über, Smoothies to go sind auch kein Ding.

Diese kleinen Mixer haben auf jeden Fall ihre Vorteile und das besonders da. wo nur kleine Mengen zubereitet werden also z.B. auch für Nüsse, Nussmuss oder für Pesto.

In Sachen Konsistenz können sie mit einem Hochleistungsmixer natürlich nicht ganz mithalten, aber wenn du nicht täglich die abgefahrensten grünen Smoothies mit Grünkohl oder Weizengras passt das schon.

Empfehlungen für kleine Mixer

Gereade weil die Mini-Mixer so beliebt sind, haben sie natürlich auch den Weg in den einen oder anderen Test geschafft.

Die folgenden Modelle haben ihre Qualität bereits in verschiedenenen Testungen unter Beweise gestellt und den meisten davon bin ich auch schon mal über den Weg gelaufen.

Klarstein Juicinho Nero

Klein und mit ordentlich Power ausgetsattet bietet der Klarstein Juicinho Nero alles was ein kleiner Mixer braucht um mit den großen mithalten zu können.

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AEG PerfectMix SB 2400 Mini Mixer

0,4 PS, die etwa 300 Watt Leistung entsprechen und die 0,6 Liter großen Trinkbecher machen den AEG PerfectMix SB 2400 zu einem kleinen aber ersnt zu nehmenden Mixer.

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WMF Kult Mix & Go Smoothie Mini Blender

Mit dem Kult Mix & Go Smoothie Mini Blender bietet WMF einen tollen Mini-Standmixer zu einem faieren Preis, der zwar ein bisschen länger für den Mixvorgang braucht aber das Ergebnis überzeugt.

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NutriBullet NB5G

Zwar nicht ganz günstig aber dafür werden die Smoothies im NutriBullet NB5G, dank seiner Kreuzklingen exterm cremig und lecker.

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Quellen: Haus & Garten Test 04/2015, ETM Testmagazin 07/2015, Stiftung Warentest 09/2016 , Technik zu Hause 03/2016;

Kaufkriterien für Minimixer

Für die kleinen Mixer gelten im Grunde dieselben Punkte wie für die Auswahl eines normalen Standmixers.

Die wichtigsten Punkte dabei sind die Leistung, die Materialien, die Bedienung und logischerweise auch der Preis.

Leistung

Die Leistung ist eigentlich das wichtigste Kaufkriterium, immerhin hängt von der Laufleistung des Mixers die Konsistenz des späteren Smoothies ab.

Viel Watt sind aber nicht alles, denn eine hohe Wattzahl sagt nicht immer aus wie viel Kraft am Ende wirklich auf die Messer übertragen wird.

Ein schönes Beispiel dafür, dass Power zwar wichtig aber nicht alles ist, sind die Hochleistungsmixer von Vitamix.

Sie haben oft weniger Watt als andere vergleichbare Mixer, durch die tolle Übersetzung, die hohe Klingengeschwindigkeit und den patentierten Messerblock werden die Smoothies trotzdem feiner als in anderen Mixern.

Leistung ist also wichtig aber nicht immer das beste Indiz für einen hochwertigen Mixer.

Außerdem darfst du natürlich nicht erwarten die selben Wattangaben bei Mini-Standmixern und Standmixern zu finden.

Als grobe Orientierung habe ich bei diesen kleinen Mixern die Erfahrung gemacht, dass ab rund 200 Watt recht gute Ergebnisse gemixt werden.

Ideal wäre um 300 Watt bei mehr als 20.000 Umdrehungen aber es kommt wie gesagt auch auf die Messer an und darauf, was du zubereiten willst.

Materialien

Natürlich sollten die Materialien und auch die Verarbeitung stimmen.

Die Messer und Becher sollten möglichst einfach zu reinigen sein und weder die Farbe noch den Geruch von verarbeiteten Zutaten annehmen.

Glasbehälter wird man bei den Mini-Mixern nicht finden, denn der Mixvorgang findet in aller Regel direkt im Becher statt und diese Becher sind eigentlich immer aus BPA-freiem Tritan.

Ich finde auch bei günstigen Geräten darf man auf eine gute Verarbeitung setzen und eigentlich bekommt man die auch, wenn man nicht das erstbeste Angebot für 10 Euro nimmt.

Bedienung

Was die Bedinung angeht ist eher ein Punkt der bei den Stand- und Hochleistungsmixern wichtiger ist.

Mini-Mixer haben oft nur zwei Option An oder Aus.

Trotzdem gibt es auch hier genug Geräte die z.B. über mehrere unterschiedliche Geschwindigkeiten oder Pulse-Funktionen verfügen.

Damit steigt auch der Bedienkomfort und vor allem die Möglichkeiten, die du damit hast.

Pulse-Funktionen lassen sich z.B. super nutzen um Crush-Eis zu machen.

Achte also beim Kauf eines solchen Mixers immer auch auf den Bedienumfang und darauf, was sich mit dem Gerät alles anstellen lässt.

Selbst, wenn du nur vor hast Smoothies damit zu machen, irgendwann packt dich vielleicht doch die Neugier und du willst mehr ausprobieren und dann wäre es doch super, wenn dein Mixer das zulässt.

Preis

Ich will dich sicher nicht zu einem Hochleistungsmixer überreden aber Mixer sind leider oft nicht darauf ausgelegt täglich zu mixen.

Was du also beim Preis im Hinterkopf behalten kannst ist der Spruch: Wer billig kauft, kauft öfters.

Bei Mixern die täglich Smoothies herstellen trifft der Spruch leider ins Schwarze, das habe ich schon am eigenen Leib erfahren.

Zum Ausprobieren muss es natürlich kein Mixer für mehrere hundert Euro sein, wenn du aber merkst, dass du oft und gerne Smoothies trinkst, dann kannst du dir überlegen etwas mehr in deinen nächsten Mixer zu investieren.

Mit dem höheren Preis holst du dir auch bessere Geräte die bessere Resultate erzielen ins Haus.

Natürlich kannst du mit einem 80 Euro Standmixer genau so Smoothies mixen wie mit einem Hochleistungsmixer, der das zehnfache kostet aber die beste Qualität und Cremigkeit bekommst du nur mit den teureren Mixern.

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