Was sind eigentlich diese grünen Smoothies?

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Du bist neu in der Welt der grünen Smoothies und brauchst erst mal ein paar ganz grundlegende Infos?

Dann ist das hier der richtige Artikel für dich!

Klären wir doch zuerst kurz die Frage, was grüne Smoothies eigentlich sind.

Die einen sagen, grüne Smoothies sind eine Mahlzeit.

Die anderen sagen, grüne Smoothies sind ein Getränk.

Vielleicht müsste man ein neues Wort dafür erfinden, was grüne Smoothies eigentlich genau sind.

Sie sind nämlich nahrhafter als so manche Mahlzeit, werden aber getrunken.

Dabei bestehen grüne Smoothies aus reifen Früchten, grünen Blättern und Wasser.

So einfach ist das…

Zubereitet werden sie im Idealfall in einem Hochleistungsmixer und als Faustregel kannst du dir die folgende einfache Rechnung merken.

50% Obst + 50% Blattgrün + Wasser = Grüner Smoothie!

Bei den 50% geht es übrigens um das Volumen und nicht um das Gewicht, sonst wäre der grüne Anteil deutlich zu hoch.

Ein kurzer Blick auf die Zutaten

Blattgrün alleine schmeckt nicht wirklich gut.

Zumindest habe ich es bisher noch nicht erlebt, dass ich morgens aufwache und den Drang verspüre mir eine Hand voll Mangold zu schnappen um ihn so zu verputzen.

Deswegen brauchen grüne Smoothies, um so richtig lecker zu sein, das reife Obst.

Es ist wirklich wichtig, dass du reifes Obst nimmst, denn nur dann ist es süß genug, außerdem kann unreifes Obst zu Verdauungsproblemen führen.

Bei den Früchten kannst du dann ausprobieren, was dir in den Sinn kommt.

Besonders geeignet sind alle heimischen Obstsorten wie Äpfel und Birnen, exotische Früchte wie Ananas, Mango oder natürlich die Banane. Es eignen sich aber auch Gemüsefrüchte wie die Avocado oder Gurken.

Das kann ich gar nicht oft genug sagen.

Die Palette an Blattgrün, das sich für grüne Smoothies eignet, ist mindestens genau so groß wie die Obstsorten die du verwenden kannst.

Du kannst alle bekannten Blattsalate benutzen. Du kannst fast alle bekannten Blattkohlsorten verwenden.

Es geht noch weiter, denn auch Wildkräuter oder frische Triebe von Bäumen und Sträuchern eignen sich für Smoothies. Du brauchst auch nie wieder irgendwas weg werfen z.B. die Blätter von roter Bete oder das Blattgrün von Karotten oder Kohlrabi ist super geeignet für grüne Smoothies.

Was du dir unbedingt merken solltest ist: Nimm keine hellen bzw. blassen Blätter.

Blasse Blätter enthalten kaum Chlorophyll und genau an dieses tolle Zeug wollen ran. Ein besonderer Fall ist Eisbergsalat, denn er ist nicht nur besonders blass, sondern auch oft sehr stark mit Nitraten belastet. Von Eisbergsalat solltest du auf jeden Fall die Finger lassen, das Zeug ist einfach nicht gesund, egal, wie du es drehst.

Die letzte Zutat ist Wasser.

Im Idealfall nimmst du stilles Mineralwasser, Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser.

Übrigens, es wird immer mal gerne behauptet, du brauchst zusätzliches Fett oder Öl in deinem Smoothie um die fettlöslichen Vitamine zu bekommen.

Das stimmt nicht.

In den Pflanzenfasern ist genug Fett enthalten, du brauchst kein zusätzliches Öl verwenden. Außerdem bringt Öl im grünen Smoothie auch einen großen Nachteil mit sich, er wird dadurch weniger leicht verdaulich.

Hier findest du meinen Quick-Guide um deinen ersten grünen Smoothie zu mixen, falls du jetzt direkt loslegen willst.

Gesund oder nicht gesund?

Im Internet gibt es eine große Fraktion, die der festen Meinung ist, grüne Smoothies sind gesund.

Es gibt aber auch die andere Seite, Menschen die der sicheren Überzeugung sind grüne Smoothies sind ungesund, machen dick, schaden den Zähnen oder stören die Verdauung.

Schauen wir doch mal was wirklich dran ist?

Das häufigste Problem, das dir als Neuling über den Weg laufen wird, sind Verdauungsprobleme.

Meistens sind diese Probleme aber nur von kurzer Natur, denn dein Körper muss sich erst mal an die frische Fülle an Nährstoffen und die Rohkost gewöhnen.

Mit ein paar einfachen Tipps kannst du deinem Darm vor größeren Schwierigkeiten bewahren:

  • Benutz auf jeden Fall reife Früchte, die sind besser verdaulich
  • Trink deinen Smoothie mindestens 2 – 3 Stunden nach und mindestens eine halbe Stunde vor einer anderen Mahlzeit
  • Trink deinen grünen Smoothie ganz in Ruhe und kipp ihn nicht runter wie einen Saft. Nimm kleine Schlucke und schwenk den Smoothie eine Zeit lang in deinem Mund
  • Trink am Anfang nicht zu viel, 200 bis 300 ml grüner Smoothie reichen völlig

Besonders gerne wird auch behauptet: Grüne Smoothies machen dick!

Natürlich haben Smoothies auch Kalorien. Besonders viele Kalorien haben sie dann, wenn du einen hohen Fruchtanteil hast (also am Anfang) oder, wenn du viel Bananen und Avocados in deinen Smoothie mixt.

Du darfst nicht vergessen, dass du mit einem Smoothie ab 800 bis 900 ml locker eine ganze Mahlzeit ersetzen kannst und so eine Mahlzeit egal in welcher Form hat auch Kalorien.

Generell machen grüne Smoothies aber nicht dick, ganz im Gegenteil, sie helfen beim Abnehmen und regulieren die Verdauung.

Zusätzlich haben grüne Smoothies einen tollen Nebeneffekt, ob du es jetzt glaubst oder nicht, sie reduzieren deinen Heißhunger auf Süßigkeiten, Kaffee oder andere ungesunde Snacks.

Ich wollte es nicht glauben, hab es aber selbst erleben dürfen.

Ein letztes hartnäckiges Gerücht, das immer wieder mal auftaucht ist dir Behauptung, dass grüne Smoothie Giftstoffe enthalten.

Der Witz ist, das ist nicht mal gelogen aber in den meisten Fällen einfach übertrieben.

Viele Pflanzen enthalten in ihren Blättern Alkaloide und die können bei regelmäßiger Aufnahme tatsächlich Schädigungen hervorrufen.

Das beste Beispiel dafür ist die im Spinat enthaltene Oxalsäure.

Würdest du nur grüne Smoothies mit Spinat trinken und das täglich, dann wäre es möglich, dass die Oxalsäure auf Dauer deinen Nieren schadet.

Zum Glück gibt es so viele tolle Blätter und Salate die es uns so einfach machen ständig die grünen Zutaten rotieren zu lassen.

Also ist das alles kein Problem.

Es gibt, wie du sehen kannst, einige Kleinigkeiten die du beachten solltest z.B. immer unterschiedliches Blattgrün benutzen.

Wenn du regelmäßig andere Blätter und Salate verwendest, dann musst du dir keine Gedanken über irgendwelche Giftstoffe machen.

10 Gründe warum grüne Smoothies gut für dich sind

Blattgrün hat eine unglaublich hohe Nährstoffdichte und versorgt dich mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme und Antioxidantien.

Durch das Mixen werden die Zellwände des Blattgrüns aufgebrochen und du kannst die volle Bandbreite an Nährstoffen ungehindert aufnehmen.

Grüne Smoothies sind Rohkost, also werden keine Vitamine oder andere Nährstoffe durch kochen, backen oder anderes zubereiten zerstört.

Grüne Smoothies sind deutlich gesünder als Saft, denn Saft ist nur Wasser mit Zucker und einigen Vitaminen. Bei einem grünen Smoothie nimmst du die ganze Frucht und alle Fasern zu dir.

Grüne Smoothie sind eine super einfache Möglichkeit deine Tagesration Obst und Blattgemüse zu dir zu nehmen ohne, dass du es überhaupt mitbekommst.

Grüne Smoothies sind das gesündeste Fastfood. Immerhin dauert es keine 5 Minuten einen Smoothie zu mixen und die Küche wieder aufzuräumen.

Grüne Smoothies helfen deinem Körper zu entgiften, denn das enthaltene Chlorophyll reinigt das Blut und die Pflanzenfasern und Ballaststoffe reinigen den Darm und helfen damit deinem ganzen Körper.

Im Gegensatz zu Saft geben grüne Smoothies ihren Fruchtzucker nur langsam ab und so bekommst du eine viel gesündere Energiezufuhr über einen viel längeren Zeitraum.

Grüne Smoothies geben dir viel Energie ohne das Loch in das viele z.B. nach einem schweren Mittagessen fallen.

Grüne Smoothies steigern das Wohlbefinden, die Vitalität und die Gesundheit z.B. verbessern sie die Verdauung, reduzieren Falten und Akne, senken das Risko von Herzerkrankungen und helfen dir allgemein dabei gesünder und fitter zu sein.

Die wichtigsten Tipps für Einsteiger

Viel kannst du mit grünen Smoothies eigentlich nicht falsch machen, trotzdem gibt es ein paar Tipps die dir den Einstieg deutlich erleichtern können.

Um dir den Start zu erleichtern kannst du grüne Blätter benutzen die nicht zu bitter sind.

Besonders gut eignen sich Kopfsalat, Baby-Spinat oder auch Feldsalat.

Um den Geschmack der Blätter, den nicht alle auf Anhieb super finden, ein wenig zu überdecken kannst du den Anteil an Obst etwas erhöhen. Statt 50/50 sind 60% Obst und nur 40% Blätter am Anfang überhaupt kein Problem.

Die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt.

Auch wenn du am Anfang nur eine kleine Auswahl an Blattgrün hast, achte darauf von Beginn an zu variieren und nicht immer dieselben Blätter für deinen grünen Smoothie zu verwenden.

Wenn du das volle Potential der Nährstoffe die in einem grünen Smoothie stecken entfalten willst, dann trink ihn morgens auf leeren Magen. Falls das nichts für dich ist versuch trotzdem etwa 2 – 3 Stunden Abstand von anderen Mahlzeiten zu halten.

Grüne Smoothies sind keine Durstlöscher, nimm dir also Zeit beim Trinken und schwenke jeden Schluck eine Zeit lang in deinem Mund. Diese „kauen“ ist wichtig damit der Körper Verdauungsenzyme frei setzt und der Smoothie gut verwertet werden kann.

Sollte dir das langsame trinken schwer fallen, dann kannst du den grünen Smoothie auch wie eine Suppe löffeln.

Normalerweise bin ich kein Fan davon Fette oder Öle in einen grünen Smoothie zu geben.

Ganz am Anfang kann ein kleiner Löffel Kokosöl trotzdem wahre Wunder wirken, falls dein Magen und Darm Schwierigkeiten mit dem Smoothie haben.

Solltest du keinen Hochleistungsmixer sondern nur einen einfachen Küchenmixer haben, dann mixe zuerst die Flüssigkeit und die Blätter zusammen.

So kann der Mixer sich ungestört dem Grünzeug widmen bevor das Obst dazu kommt.

Falls du jetzt auf den Geschmack gekommen bist und deinen ersten grünen Smoothie ausprobieren willst, schreib mir unbedingt einen Kommentar wie er dir Geschmeckt hat, denn den ersten grünen Smoothie trinkst du nur ein einziges Mal.

Hast du jetzt Bock so richtig loszulegen aber keinen Mixer zu Hause?

Kein Ding, hier findest du eine Auswahl an Smoothie Mixern die sich für Einsteiger aber auch für Profis eignen.

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