Smoothie Mixer mit Glasbehälter: Oder doch lieber Plastik?

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Wenn man täglich Smoothies und viele andere Sachen mit seinem Mixer anstellt, dann hat man bestimmte Anforderungen an den Behälter.

Das geht jedem von uns so.

Und so ein Behälter aus Glas scheint viele dieser positiven Eigenschaften zu vereinen.

Aber was ist, wenn ich dir sage, dass Glasbehälter oft Indiz für einen weniger geeigneten Mixer ist?

Glaubst du nicht?

Ich werde es die erklären.

So ein Mixbehälter soll stabil sein, er soll leicht zu reinigen sein und er soll auf keinen Fall die Farbe oder den Geschmack der zubereiteten Lebensmittel annehmen.

Ebenfalls wichtig kann das Fassungsvermögen sein.

Das ist vor allem dann entscheidend, wenn du nicht nur für dich selber zubereitest, sondern deine ganze Familie die Smoothies mittrinkt.

Es gibt ja auch nicht nur Smoothies, mit guten Mixern kann man z.B. Nuss-Nougat-Creme oder andere Sachen mit zäher Konsistenz herstellen.

Spätestens jetzt brauchst du einen Mixbehälter der sich leicht auskratzen lässt.

Das ist alles logisch und ja, Glasbehälter haben oft alle diese Eigenschaften.

Aber!

Neben den ganzen Vorteilen hat ein Glasbehälter auch ein paar Nachteile, zumindest dann wenn es um Hochleistungsmixer geht.

Hochleistungsmixer haben keine Glasbehälter

Ich starte gleich mal mit dem wahrscheinlich wichtigsten Nachteile und dem Hauptgrund warum du bei einem Hochleistungsmixer niemals einen Glasbehälter finden wirst.

So ein Hochleistungsmixer hat richtig viel Power.

Die Dinger drehen sind mit bis zu 30.000 U/Min.

Ein Glasbehälter ist viel zu starr und kann diese Kräfte nicht kompensieren.

Soll heißen, der Glasbehälter würde durch den hohen Druck zerspringen.

Ein weiterer Punkt ist, dass sich Hochleistungsmixer dazu eignen relativ große Mengen zu zerkleinern.

Da hat ein Behälter aus BPA-freiem Kunststoff in Sachen Gewicht die Nase ganz klar vorne.

Ein Glasbehälter ist immer schwerer und wenn jetzt noch eine große Menge Obst und Flüssigkeit dazu kommen, dann kommt auch schnell einiges an Gewicht zusammen.

Bei den ganzen Vorteilen haben Kunststoffbehälter eigentlich nur einen wirklichen Nachteil und das ist die oft billigere Optik.

So ein Smooothie Mixer mit Glasbehälter sieht vielleicht edler aus, außerdem zerkratzt er nicht so schnell aber die Sicherheit geht da einfach vor.

BPA-frei muss sein

Plastik steckt doch voller Krebserreger und Weichmacher.

Das ist ein wichtiges Argument und es kommt oft auf, wenn es um die Entscheidung zwischen Mixer mit Glasbehälter oder Mixer mit Kunststoffbehälter geht.

Ich kann das gut verstehen, denn was würde die gesunde Ernährung bringen, wenn du dann mit der Fruchtsäure krebserregende Stoffe aus dem Plastik auslöst.

Deswegen muss, nicht sollte, sondern muss ein Kunststoffbehälter BPA-frei sein.

BPA steht für Bisphenol A, einen Weichmacher der in Kunststoffen eingesetzt wird und als krebserregend gilt.

Dazu soll sich das BPA negativ auf unseren Hormonhaushalt auswirken.

Mehr zum Thema BPa gibt es hier zu lesen.

Neben dem BPA kommen aber auch noch andere Chemikalien bei der Produktion von Kunststoff zum Einsatz, deswegen ist der Griff zu einem BPA-freien Behälter eigentlich nur ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich will damit aber garantiert keine Panik verbreiten.

Grundsätzlich geht von diesen Stoffen keine Gefahr aus.

Wichtig ist, die Lebensmittel nur kurz im Behälter zu zubereitet und dann umzufüllen.

Dann gibt es auch keine Probleme.

Fazit zum Thema Glas vs. Kunststoff

Wenn du nur gelegentlich einen Smoothie aus weichen Früchten oder geringe Mengen herstellst, dann geht ein Mixer mit Glasbehälter total in Ordnung.

Sobald du aber besonders harte Zutaten verarbeitest oder hohe Drehzahlen für z.B. grüne Smoothies mit Wildkräutern benötigst, solltest du zum bruchsicheren Kunststoffmixbehälter greifen.

Was du besser findest oder benutzen willst liegt am Ende ganz bei dir, wichtig ist nur die Unterschiede zu kennen.

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