Smoothie Maker: Alles was du über Personal Blender wissen musst

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Bevor ich mit diesem Artikel über Smoothie Maker los lege möchte ich kurz, wirklich nur ganz kurz, den Begriff Smoothie Maker definieren.

Genau genommen ist nämlich jeder Mixer ein Smoothie Maker.

Wie du sicher weißt bestehen Smoothies hauptsächlich aus Obst, im Falle der grünen Smoothies auch aus Blattgrün oder sogar Wildkräutern.

Und diese Zutaten kann man mit praktisch jedem Standmixer zubereiten.

Die Ausnahme sind die grünen Smoothies, wenn der Anteil an Blattgrün sehr hoch wird, solltest du zu einem Hochleistungsmixer greifen.

Was sind denn nun also Smoothie Maker?

Smoothie Maker sind für mich die sogenannten Personal Blender, also Mixer bei denen der Smoothie gleich in der Trinkflasche zubereitet wird.

Manchmal werden sie auch als Mixer to go oder Smoothie Mixer to go bezeichnet.

Wie auch immer du sie nennen möchtest, in diesem Artikel geht es um Smoothie Maker, also diese kleinen handlichen Mixer die alle Zutaten gleich in der Flasche mixen.

Vorteile und Nachteile von Smoothie Makern

Jetzt nachdem wir geklärt haben was Smoothie Maker sind, können wir auch gleich einen Blick auf die Vorteile und Nachteile werfen.

Die Alternative zu diesen Geräten ist der Smoothie Mixer, entweder ein einfacher Küchenmixer oder ein Hochleistungsmixer.

Und genau mit diesen Geräten vergleiche ich die Smoothie Maker.

Mixbehälter ist der Becher

Das ist der offensichtlichste Vorteil und es fällt dir sofort auf, wenn du so ein Teil vor dir hast.

Der Mixbehälter wird mit dem Obst und der Flüssigkeit gefüllt, dann das Gehäuse mit den Messern obendrauf geschraubt und dann wird kopfüber gemixt.

Wenn alles fein püriert ist, tauscht du den Messerblock einfach gegen den Deckel und alles ist fertig.

Ein frischer Smoothie zum Mitnehmen, direkt im Becher gemixt.

Beim Standmixer ist der Aufwand etwas größer, denn du musst den fertigen Smoothie nach dem zubereiten noch in eine passende Flasche umfüllen.

So hast du zwar einen zusätzlichen Arbeitsschritt und auch ein bisschen mehr Abwasch, dafür kannst du aber z.B. eine Glasflasche nutzen.

Die Becher der Smoothie Maker sind eigentlich immer aus bruchsicherem BPA-freiem Kunststoff.

Noch weniger Zeitaufwand

Einen Smooothie zu mixen dauert eh schon nicht lange.

Zutaten vorbereiten, in den Mixer geben, mixen und in eine Flasche füllen…

Also inklusive Küche und Mixbehälter sauber machen dauert das höchstens 5 Minuten.

Mit einem Smoothie Maker geht es noch schneller und das hat auch wieder damit zu tun, dass der Becher der Mixbehälter ist.

So kannst du z.B. am Abend schon alles in den Behälter/Becher geben und morgens während zu Zähne putzt den vorbereiteten Smoothie mixen.

Die Messer abspülen geht super schnell.

Also eine perfekte Kombi für alle die ihren Smoothie gerne morgens genießen oder einfach wenig Zeit zum Frühstücken haben.

Günstiger Anschaffungspreis

Es gibt auch sehr teure Modelle, so viel ist sicher aber die meisten Smoothie Maker kosten echt nicht die Welt.

Preislich liegen sie oft sogar noch unter den günstigen Standmixern, die sich für die Herstellung von Smoothies eignen.

Allerdings ergeben sich durch den günstigen Preis auch ein oder zwei Nachteile.

Mäßige Qualität

Hochleistungsmixer kosten nicht umsonst mehrere hundert Euro und sind die besten Geräte, wenn es darum geht Smoothies herzustellen und die Fasern der Früchte und Blätter sauber aufzubrechen.

Mit einem Smoothie Maker für 30 Euro, kannst du nicht dieselben Ergebnisse erwarten.

Die Motoren sind oft deutlich schwächer, die Materialien sind nicht sonderlich hochwertig und das Mixergebnis ist stark vom Gerät abhängig.

Die Garantieleistungen sind meist auch niedriger und die Lebensdauer der Geräte auch.

Ich schreibe das nicht um dich zu einem Hochleistungsmixer zu überreden, du sollst nur wissen worauf du dich einlässt.

Geringes Volumen

Ob das jetzt ein Nachteil ist oder nicht, kann ich gar nicht sagen.

Aber durch den Umstand, dass der Becher als Mixbehälter genutzt wird ist das Volumen, das verarbeitet werden kann, natürlich sehr begrenzt.

Für dich alleine werden die Becher mit rund 500 bis 600 Millilitern je nach Modell sicher ausreichen, aber was ist wenn die ganze Familie mit trinkt.

Dann könnte das schon echt knapp werden und wenn dann auch nur ein oder zwei Becher vorhanden sind ist Streit fast vorprogrammiert.

In der Hinsicht sind Mixer deutlich überlegen, mein Bianco Mixer* z.B. bewältigt 1,5 Liter in seinem Mixbehälter.

Da hat noch jeder seinen Smoothie bekommen.

Smoothie Maker im Test

Persönliche Empfehlungen sind das Eine aber Testsieger sind sicherlich auch nicht verkehrt.

Deswegen habe ich hier drei Smoothie Maker zusammengestellt, die in verschidenen Test immer ganz vorne auf den ersten Plätzen dabei waren.

Klarstein Paradise City Smoothie MakerGrundig SM 3630 Smoothie MakerWMF Kult Mix & Go Personal Blender
300 Watt Leistung359 Watt Leistung300 Watt
4 Schneideblätter4 SchneideblätterBis zu 40.000 U/Min
0,6 Liter Mixbecher 0,6 Liter Mixbecher 0,6 Liter Becher
Erhältlich bei:Erhältlich bei:Erhältlich bei:
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Quellen: Haus & Garten 06/2017, Technik zu Hause 09/2016, Stiftung Warentest 09/2016, Testmagazin 07/2015;

Smoothie Maker Empfehlungen

Neben den oben gezeigten Testsieger habe ich auch noch ein paar ganz persönliche Empfehlungen und genau um diese Geräte soll es jetzt gehen.

Vor allem ging es mir darum auch noch Personal Blender zu empfehlen, die sich für grüne Smoothie bestens eignen.

Russell Hobbs Mix&Go Steel Smoothie Maker

Bis zu 23.5000 Umdrehungen schafft dieser kleine Kerl von Russell Hobbs und ist damit auf jeden Fall schon für eine vielzahl grüner Smoothies geeignet. Für Fruchtsmoothies reicht das sowieso und zwei Trinkflaschen hat er auch im gepäck.

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NutriBullet NB5G

Manchmal ist reine Power halt nicht alles und das zeigt der NutriBullet NB5G, denn mit „nur“ 20.000 Umdrehungen sind grüne Smoothies dank seiner speziellen Kreuzklingen kein Problem.

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Vitamix S30 Personal Blender

Auch bei den Smoothie Makern gibt es die Oberliga in Form von dem Vitamix S30. Dafür gibt es dann aber auch einen Personal Blender, der alle Vorzüge eines Vitamix mit bringt und alles Herstellen kann, nicht nur Smoothies.

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Brauche ich überhaupt einen Mixer?

Smoothies stellst du am besten selber her und das geht leider nur mit einem Mixer.

Ich weiss, dass in vielen Foren behauptet wird es würde auch ohne gehen und eigentlich bräuchte man nur einen Pürierstab.

Das stimmt aber leider nicht, denn ein Pürierstab hat einfach nicht die Power einen Smoothie so fein zu zerkleinern, dass er wirklich cremig und fein wird.

Noch dazu müsstest du mit so einem Stab unwahrscheinlich lange an einem Smoothie pürieren damit er überhaupt einigermaßen frei von dicken Stücken ist.

Ein Mixer oder Smoothie Maker muss schon sein.

Übrigens, fertige Smoothies aus dem Supermarkt sind keine Alternative zu frisch hergestellten Smoothies.

Oft ist in den Dingern unnötig viel Zucker drin und die meisten Nährstoffe sind spätestens durch die Lagerung, wenn nicht sogar schon durch die Herstellung vernichtet worden.

Wenn es um Smoothies geht, führt kein Weg an einem guten Mixer oder Smoothie Maker vorbei.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Der Markt an Smoothie Makern ist riesig.

Spätestens seit dem die grünen Smoothies so sehr im Trend liegen wie die letzten Jahre sind Unmengen Smoothie Maker in die Onlineshops und Geschäfte geströmt.

Wie gut oder schlecht ein Gerät ist, das ist meisten sehr schwer zu beurteilen, wenn man es nicht selbst getestet hat.

Noch dazu kommt, dass einige Smoothietrinker mit vereinzelten Stücken sehr gut leben können, während andere sehr hohen Wert auf die maximale Cremeigkeit legen.

Ich habe dir mal ein paar wichtige Punkte zusammengestellt, die dir dabei helfen werden den passenden Smoothie Maker für dich zu finden.

Wenn du dir einen Smoothie Maker zulegen willst, dann solltest du dir folgende Fragen stellen.

Was will ich mixen?

Mit einem Mixer kann man deutlich mehr anstellen als nur Smoothies zu mixen.

Smoothie Maker beschränken sich aber in aller Regel auf das Herstellen von Smoothies.

Wenn es dir also nur darum geht, die ein paar leckere Früchte und etwas Joghurt oder Milch oder eine andere Flüssigkeit zusammen zu mixen, dann reicht in den meisten Fällen ein einfach Smoothie Maker.

Wenn du allerdings auch Salat, Blattgrün oder Kohl und Wildkräuter verarbeiten willst, dann wirst du über kurz oder lang bei einem Hochleistungsmixer landen.

Für Sachen wie Mandelmus oder Hafermilch haben die Smoothie Maker meist auch nicht genug Power.

Babybrei oder Suppen sind dann allerdings wieder machbar.

Als ungefähre Faustregel kannst u dir merken, dass du Zutaten die weich sind super verarbeiten kannst.

Sobald die Zutaten sehr hart oder zäh werden, bist du mit einem starken Stand- oder besser gleich einem Hochleistungsmixer besser beraten.

Wie wichtig ist mir die Konsistenz?

Gerade Mixer und Smoothie Maker der untersten Preisklasse sind zwar durchaus in der Lage einen Smoothie zu mixen und auch dazu die Zutaten zu zerkleinern…

Aber, so richtig smooth und cremig werden die Smoothies dann doch erst ab einer gewissen Motorleistung bzw. Drehzahl der Messer.

Es gibt natürlich auch günstigere Smoothie Maker die sehr gute Ergebnisse liefern, keine Frage.

Aber von einem 15 Euro Modell aus dem nächsten Supermarkt solltest du lieber nicht zu viel erwarten.

Die schlechte bzw. stückige Konsistenz hat aber nicht nur geschmackliche Nachteile.

Bei Fruchtsmoothies ist das alles noch keine Thema aber bei den grünen Smoothies sieht es schon etwas anders aus.

Werden die Pflanzenfasern im Blattgrün nicht richtig aufgebrochen kann das gleich mehrere Nachteile haben.

Die beiden wichtigsten sind, dass weniger Nährstoffe freigesetzt werden, denn alle Nährstoffe die in den Pflanzenfasern verbleiben können vom Körper nicht aufgenommen werden.

Und ein zweiter Punkt ist, dass schlecht gemixte grüne Smoothies auf den Magen schlagen und die Verdauung kräftig durcheinander bringen können.

Das ist alles andere als angenehm und es soll dir doch gut tun einen grünen Smoothie zu trinken.

Wie du siehst ist die Konsistenz nicht nur Geschmackssache, sondern auch für die Qualität und Bekömmlichkeit sehr wichtig.

Wie viel Leistung brauche ich?

Beim mixen werden die Zutaten mechanisch zerkleinert.

Damit das gut klappt, der Smoothie echt cremig wird und sichergestellt ist, dass die Nährstoffe freigegeben werden braucht es eine gewisse Motorleistung.

Was die Smoothie Maker angeht, habe ich die Erfahrung gemacht, dass 300 bis 600 Watt meist eine ganz gute Orientierung sind.

Zumindest solange es nicht um grüne Smoothies geht, denn dann müssen höhere Watt-Zahlen und vor allem mehr Umdrehungen her.

Nur zum Verständnis, Hochleistungsmixer haben oft deutlich mehr als 1000 Watt Leistung und schaffen im Leerlauf über 30.000 Touren die Minute.

Für grüne Smoothies ist das super, bei Fruchtsmoothies reicht logischerweise auch weniger.

Passt alles mit den Mixbechern?

Wie bereits erwähnt sind Smoothie Maker nach meinem Verständnis, die kleinen Mixer auf die man einen Becher statt einem Mixbehälter schraubt.

Hier sind eigentlich nur zwei Dinge wichtig.

Ist der Becher nicht zu klein?

Denn, wenn du z.B. dein Frühstück durch einen grünen Smothie ersetzen willst, dann braucht es schnell rund 500 ml, wichtig ist also, ob genug in den Becher passt.

Zweiter wichtiger Punkt: Wie viele Becher sind dabei?

Wenn du abends mal vergisst deinen Becher abzuwaschen und morgens keine Zeit hast, tja, dann gibt es auch keinen Smoothie.

Ich finde es wichtig, dass mindestens zwei Becher dabei sind oder man ohne viel Stress zusätzliche Becher bestellen kann.

Wie sehen die Messer aus?

Die Messer sollten aus rostfreiem Edelstahl sein.

Alles andere wird durch die Fruchtsäure sehr schnell angegriffen und läuft Gefahr zu oxidieren.

Außerdem sollten die Messer in unterschiedlichen Höhen rotieren.

Das Mixergebnis wird dann deutlich besser.

Wie sieht der Smoothie Maker aus?

So eine Verpackung oder Werbung kann schon viel Versprechen und auch ganz toll aussehen.

Viel wichtiger ist allerdings dein Eindruck beim Auspacken oder anschauen.

Wenn der Smoothie Maker billig aussieht, stark nach Kunststoff riecht oder sogar schon beschädigt ist, dann lass es lieber.

Jeder mag es ein tolles Schnäppchen zu ergattern aber nicht um jeden Preis.

Wenn du am Ende nämlich einen Smoothie Maker kaufst der nach dreimal benutzen auseinander fällt oder der jeden Smoothie mit dicken Stücken zubereitet, dann hast du dein Geld auch zum Fenster raus geworfen.

Smoothies sind super für deine Gesundheit und machen es so leicht alle Nährstoffe die dein Körper braucht aufzunehmen.

Ich finde, wenn man das im Hinterkopf behält kann der Smoothie Maker oder Mixer auch ruhig ein paar Euro mehr kosten, wenn er dafür auch die bessere Qualität liefert.

Zusammenfassung

Wenn du nur kleine Mengen Smoothie zubereitest oder dir gerne einen Smoothie für Unterwegs mixt, dann ist ein Smoothie Maker bzw. Personal Blender eine echte Alternative zum Standmixer.

Wichtig ist, dass du dir vor dem Kauf sicher bist was du zubereiten kannst und willst, denn Smoothie Maker sind nicht so gut motorisiert wie Hochleistungsmixer und stoßen bei grünen Smoothies schnell an ihre Grenzen.

Ich hab aber noch einen letzten Tipp wie du den richtigen Smoothie Maker findest.

Das Zauberwort heißt Produktbewertungen.

Gerade bei Elektrogeräten sind die echt Gold wert.

Es gibt so viele Leute da draußen, die möglichst billig möglichst viel Leistung haben wollen und genau die Leute machen sich auch gerne Luft falls sie enttäuscht worden sind.

Andersherum gibt es auch viele Menschen die positiv, von vermeintlich billigen Geräten, überrascht wurden und auch diese Leute schreiben gerne Produktbewertungen.

Schau dir einfach die positiven und negativen Reviews an und nimm dir auch ruhig ein paar Minuten dafür.

Das erleichter die Suche ungemein.

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