13 Fehler bei grünen Smoothies die du unbedingt vermeiden solltest

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Grüne Smoothies sind zwar super einfach herzustellen, so einfach, dass das jeder hinbekommt.

Trotzdem gibt es auch Fehler die dir passieren können.

Wenn es gut läuft, dann bemerkst du den gemachten Fehler bevor du deinen grünen Smoothie genießen willst, weil er z.B. aufgeflockt ist oder komisch aussieht.

Es kann aber auch anders laufen und dann hast du bereits wenige Minuten nach dem Smoothie mit deinem Verdauungsapparat zu kämpfen.

Damit dir die kleinen und großen Fehler bei der Zubereitung grüner Smoothies erspart bleiben, habe ich die 12 häufigsten Fehler zusammengeschrieben die mir immer wieder über den Weg laufen.

Den einen oder anderen habe ich selber auch gemacht.

Immer das gleiche Blattgrün

Wenn du damit startest täglich grüne Smoothies zu trinken, dann solltest du unbedingt darauf achten verschiedenes Blattgrün zu verwenden.

Es ist wichtig das Grünzeug immer mal zu wechseln damit dein Körper auch wirklich sicher alle Nährstoffe bekommt die er braucht.

Außerdem haben viele Pflanzen Schutzstoffe entwickelt die sie davor schützen sollen gefressen zu werden.

Mixt du z.B. jeden Tag Spinat in deine Smoothies wäre es möglich, dass du durch die im Spinat enthaltene Oxalsäure deine Nieren schädigst.

Es würde zwar sehr lange dauern, ist aber möglich.

Deswegen leg dir am besten eine breite Palette toller Rezepte zu, die unterschiedliche Blättersorten enthalten.

Feldsalat, Bok Choy, Mangold, Eichblattsalat, Kopfsalat und es gibt noch so viele tolle Salate und grüne Blätter die du nutzen kannst.

Zuviel Frucht und zu wenig Blattgrün

Wenn du noch ganz am Anfang deiner Reise in die Welt der grünen Smoothies stehst, dann sind manche Rezepte die im Internet oder Büchern zu finden sind vielleicht ein bisschen zu heftig.

Dunkelgrüne Blätter sind gewöhnungsbedürftig und schmecken nicht jedem von Anfang an.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen reifen Früchten und Blattgrün ist etwa 50/50.

Leute die schon sehr lange grüne Smoothies trinken verschieben das Verhältnis auch gerne mal bis zu 70% Blattgrün.

Als Neuling musst du aber nicht gleich so verrückt an die Sache ran gehen.

Zu allererst sollten dir die grünen Smoothies schmecken, du kannst als gerne etwas mehr Obst verwenden.

Für den Anfang sind 30% Blattgrün und 70% Obst vollkommen in Ordnung.

Viel weniger sollte es dann aber auch nicht werden, denn dann geht dir bereits die gesundheitliche Wirkung der Blätter verloren.

Außerdem steigt mit der Menge an Obst auch die Menge an enthaltenem Fruchtzucker, der genau wie Haushaltszucker ungesund werden kann.

Extra Zucker

Zusätzlicher Zucker hat in einem grünen Smoothie einfach nichts verloren.

Er ist ungesund und macht aus deinem Smoothie eine Kalorienbombe.

Wenn du auf richtig reifes Obst setzt, dann sollte dein grüner Smoothie immer süß genug sein.

Und falls es mal doch nicht reichen sollte, dann greif lieber zu süßeren Früchten, gib ein paar Rosinen oder getrocknete Feigen dazu.

Eine andere Option wäre ein wenig Stevia.

Übrigens Honig, Agavendicksaft oder irgendwelcher anderer Sirup ist auch nur Zucker.

Also benutzt diese Produkte lieber auch nicht.

Nicht genug mixen bzw. Mixer hat nicht genug Power

Viele die es mal mit diesen grünen Smoothies probiert haben, um es dann schnell wieder zu lassen, haben diesen Fehler begangen.

Wenn man nämlich keinen guten Mixer hat oder einfach zu kurz mixt, dann wird der Smoothie stückig und faserig.

Und das schmeckt einfach nicht.

Am besten machst du dir deine grünen Smoothies mit einem Hochleistungsmixer.

Du schnibbelst zuerst das Obst in den Mixer, dann kommt das Blattgrün dazu und dann ein kleiner Schluck Wasser.

So mixt du die Zutaten erst einmal, um dann langsam Wasser nachzugießen bis du deine gewünschte Konsistenz erreicht hast.

So bekommst du einen perfekt cremigen grünen Smoothie.

Du kannst deine ersten Gehversuche natürlich auch mit einem einfachen Smoothie Mixer machen.

Da diese Mixer deutlich weniger Kraft haben, solltest du darauf achten kein zu hartes Blattgrün zu nutzen.

Auch die Reihenfolge ist ein bisschen anders..

In einem Haushaltsmixer mixt du zuerst das Blattgrün und das Wasser um dann das Obst dazuzugeben.

Auf diese Weise kann der Mixer vorerst seine ganze Power auf das Blattgrün verwenden.

Ein Mixstab ist völlig ungeeignet um grüne Smoothies herzustellen, probier es lieber gar nicht erst aus.

Unreife Früchte

Würdest du unreifes Obst so essen?

Vermutlich nicht oder?

Unreifes Obst schmeckt einfach nicht besonders gut und deswegen solltest du es auch nicht für deine grünen Smoothies verwenden.

Denn das Resultat ist einfach nur ein Smoothie der nicht schmeckt.

Übrigens falls dein Obst so reif ist, dass es schon ein paar Stellen hat.

Kein Problem.

Bein Smoothie geht es um den Geschmack und nicht zwingend um das Aussehen.

Ohne Wasser mixen

Die meisten Hochleistungsmixer kommen damit klar, wenn du mal das Wasser vergisst.

Wenn du aber einen einfach Haushaltsmixer hast, dann ist das der sicherste Weg deinem Mixer den Motor durchzubrennen.

Der Motor eines einfachen Küchenmixers ist sowieso schon nicht auf das herstellen grüner Smoothies ausgelegt aber ohne Wasser sind die Blattfasern garantiert zu viel für ihn.

Das Resultat ist, dass er heiß läuft und kaputt geht.

Falls dir das gerade passiert ist kannst du ja einfach mal einen Blick auf meine Mixer Empfehlungen werfen, da gibt es auch einige Hochleistungsmixer.

Alles rein in den Smoothie

Gerade am Anfang kann es schon mal sein, dass man zu euphorisch, alles was man in die Finger bekommen kann, in den Smoothie Mixer wirft.

Das Ergebnis ist ein Smoothie der einfach nicht richtig schmeckt.

Ich hab das selber über die Zeit festgestellt, die einfachsten Rezepte schmeckten meist am besten.

Mein Tipp, belaß es bei zwei bis maximal drei Sorten Obst und einer Sorte Blattgrün.

Ebenfalls nichts in deinem Smoothie verloren haben Wurzelgemüse wie z.B. Sellerie, Rüben, rote Bete oder Karotten.

Die Kombination aus stärkehaltigem Gemüse und reifen Früchten kann zu starken Verdauungsproblemen führen.

Zu schnell und zu viel auf einmal

Grüne Smoothies können eine tolle Wirkung auf den Körper haben.

Das klappt aber nur dann sicher, wenn du es langsam angehst.

Vergiss nicht, dass ein grüner Smoothie eine komplette Mahlzeit ist.

Nimm dir also Zeit und schütte den Smoothie nicht auf Ex in dich rein.

Schwenke stattdessen lieber jeden kleinen Schluck ein paar Mal im Mund und kau deinen Smoothie sozusagen bevor du ihn schluckst.

Dein Magen und Darm werden es dir danken.

Du solltest auch nicht gleich mit 2 Litern am ersten Tag loslegen.

Trink lieber erst mal eine Zeit lang ein kleines Glas, dann ein mittleres Glas und steigere dich so auf deine gewünschte Menge.

Niemals nach dem Essen

Grüne Smoothies sind super leicht verdaulich und bewegen sich relative schnell durch deinen Darm.

Trinkst du jetzt deinen Smoothie nach einer schweren Mahlzeit kann es schnell passieren, dass der Smoothie von der vorherigen Mahlzeit aufgehalten wird.

Stößt er dann noch auf eine fettreiche Mahlzeit beginnen die Früchte innerhalb kürzester Zeit in deinem Darm zu gären.

Glaub mir, das willst du sicher nicht erleben.

Am besten trinkst du deinen Smoothie ganz für sich allein und falls das nicht geht dann mindestens 30 Minuten vor einer Mahlzeit oder etwa zwei bis drei Stunden danach.

Du verwendest helle Blätter

Einer der wichtigsten Stoffe an die wir mit den grünen Smoothies kommen wollen, ist das Chlorophyll.

In hellen Blättern wie z.B. in Eisbergsalat oder Chinakohl ist aber nur sehr wenig davon enthalten.

Weil das Chlorophyll so viele gesundheitliche Vorteile hat, solltest du darauf achten immer möglichst dunkelgrüne Blätter zu nutzen.

Desto dunkler das Blatt, desto mehr Chlorophyll ist enthalten, eigentlich ganz einfach zu merken.

Aber Vorsicht, dunkles Blattgrün kann ziemlich intensiv sein, nimm am Anfang lieber etwas weniger und taste dich an den Geschmack ran.

Kein zusätzliches Öl

Viele halten das für eine gute Idee.

Es gibt auch Unmengen Rezepte die als Zutat eine kleine Menge Öl angeben.

Der Grund dafür, die fettlöslichen Vitamine sollen besser ausgelöst und nutzbar gemacht werden.

Die Wirklichkeit sieht aber anders aus.

In grünen Blättern ist genug natürliches Fett enthalten.

Dieses Fett wird durch das Mixen freigesetzt und reicht vollkommen aus um alle, auch die fettlöslichen Bestandteile nutzbar zu machen.

Ein zweiter wichtiger Punkt auf zusätzliches Öl zu verzichten ist, dass es deine Verdauung negativ beeinflussen kann.

Genauer verlängert es den Verdauungsprozess und der Smoothie kann sein energetisches Potential nicht entfalten.

Gärungen und/oder Blähungen sind ebenfalls möglich.

Nicht genießen

Ein wichtiger Grund, warum du grüne Smoothies trinken solltest ist, dass sie unglaublich gesund sind.

Richtig zubereitet sind sie auch richtig lecker.

Wirf am besten alle deine Vorurteile über Bord.

Auch wenn die Konsistenz etwas merkwürdig sein kann oder die Farbe nicht besonders lecker aussieht, lass dich drauf ein und genieße jeden Schluck.

Nur an Rezepte halten

Wenn man etwas täglich macht, dann wird es auch schnell langweilig.

Das gilt logischerweise auch für Smoothies bzw. Smoothie Rezepte.

Es gibt unglaublich viele Zutaten die du benutzen kannst, um so jeden Tag Abwechslung zu haben.

Sei kreativ und probier saisonales Obst vom Markt, oder durchforste das Internet nach neuen spannende Rezepten.

So kannst du einen der Fehler, den ich begangen habe, ganz leicht vermeiden.

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